HC Elbflorenz

HC Rhein Vikings

24. September 2017 17:00 Uhr

BallsportArena, Weißeritzstraße 4 in Dresden

SACHSENCUP 2017 - der Bericht

(c) HC Elbflorenz #medienwart

Erstligist dominiert Sachsencup

Wie erwartet verteidigte der Erstligist SC DHfK Leipzig den Sachsencup 2017 und das souverän. Der HC Elbflorenz belegte den 3. Platz. Zweiter wurde der Zweitligist aus Aue, wobei auch die Mannen aus dem Erzgebirge gegen die Leipziger im Wesentlichen chancenlos blieben. Platz 4 ging an den Thüringenligisten aus Altenburg, wobei das Team aus der Skatstadt mehr oder minder außerhalb des Wettbewerbs agierte.

Gegen den Erstligisten aus Leipzig, welcher auch mit den Nationalspielern Niclas Pieczkowski und Philipp Weber antrat, zeigte der HC eine Halbzeit lang eine gute Partie, so führten die Messestädter nach 20 Minuten lediglich mit 8:7. Nach der Halbzeit verloren die Dresdner dann aber den Faden und wurden immer wieder durch leichte Tore des SC bestraft. Der Vorsprung der Leipziger pendelte sich lange bei 5 Toren ein. Bei den Dresdner ragte vor allem Neu-Keeper Mario Huhnstock heraus. Er hielt z. B. gleich zwei Siebenmeter und vereitelte weitere Großchancen. Letztendlich war man aber gegen die Messestädter chancenlos. Gegen den Zweitligisten aus Aue war es 30 Minuten eine weitestgehend ausgeglichene Begegnung. Wobei man den Mannen aus dem Erzgebirge die größere Eingespieltheit und die größere Frische im Laufe der Partie immer mehr anmerkte. Schlussendlich gewann der EHV am Ende verdient mit 24:20. Gegen den Gastgeber SV Aufbau Altenburg gewannen die Dresdner dann deutlich.

Die Dresdner bestritten das Turnier aus der vollen Belastung heraus und hatten die Wochen zuvor mehr physisch als handballerisch gearbeitet. Die beiden Spiele gegen Aue und Leipzig waren die ersten richtigen Tests. Verzichten mussten die Dresdner auf Spielmacher Roman Becvar und Aufbauspieler Nils Kretschmer. 

Trainer Christian Pöhler sagte nach dem Turnier: „Man hat die Schwere der Aufgabe heute teilweise schon gesehen. Sicher hätten wir etwas bessere Ergebnisse erzielen können, allerdings haben wir bei Rückständen etwas die Flügel zu früh hängen lassen. Insgesamt haben uns auch heute die einfachen Tore gefehlt und die Gegner haben diese gemacht. Man hat auch gesehen, dass uns im Gegensatz zu Aue und Leipzig noch etwas die Routine auf Bundesliganiveau fehlt.“

Den Altenburgern ist zu einer super Organisation zu gratulieren. Die Halle war sehr gut gefüllt und auch das Drumherum stimmte. Ein Dank geht außerdem an die mitgereisten Dresdner Fans.

ww

Zurück