HC ELBFLORENZ
DRESDEN

FÜCHSE
BERLIN

05. August 2017 14:00 Uhr

Ballsport Arena Dresden

[mJB] HSG Freiberg vs. HC Elbflorenz 37:29 (20:17)

Schwache Leistung unserer B-Jugend in Freiberg

Wenn man in der Vorwoche von der vielleicht stärksten Halbzeit der Saison berichten durfte, so muss man nur eine Woche später von der schwächsten Saisonleistung erzählen. Die Blasczyk-Bande verliert folgerichtig bei der HSG Freiberg mit 29:37 (17:20).

Als die Mannschaft um das Trainergespann Blasczyk/Matschos sich am vergangenen Samstag auf den Weg nach Freiberg begab, war das Selbstvertrauen groß. Hatte man eine Woche zuvor eine beeindruckende Leistung gegen die HSV Weinböhla abgeliefert, so wollte man in Freiberg gerne daran anknüpfen. Unsere Jungtiger kamen gut ins Spiel. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (5:5) konnte man sich beim Stand von 11:7 mit vier Toren absetzen. Der gut aufgelegte Leander Fürstenberg wusste seine Lücken zu nutzen und erzielte in der ersten Halbzeit sieben seiner insgesamt neun Tore. Leider konnten die Jungs um Ersatz-Kapitän Cedric Weiser auf dieser guten Anfangsphase nicht aufbauen und mussten ihre Führung beim Stand von 13:13 bereits wieder abgeben. Der Gegner aus Freiberg kam immer besser ins Spiel und so zeigte die Anzeigetafel zur Halbzeit ein 17:20 an.

Bei 20 Gegentoren im ersten Spielabschnitt war schnell klar, was man in der Halbzeitpause zu besprechen hatte. Die Absprachen konnten an diesem Tag nicht umgesetzt werden, so dass man mit einem 0:6-Lauf in die zweite Spielhälfte startete und schnell spielentscheidend mit 17:26 ins Hintertreffen geriet. Von diesem Rückstand erholten sich unsere Jungtiger nicht, so dass die Freiberger um den starken Lorenz Nossek (12 Tore) über die Stationen 21:30 und 26:34 einen ungefährdeten und verdienten 29:37-Sieg einfahren konnten.

Fazit: Den Willen, an die starke Leistung aus dem Weinböhla-Spiel anzuknüpfen, kann man den Jungs nicht absprechen. Es gibt Spiele, in denen nicht viel funktionieren will und ein solches hat die HCE-B-Jugend wohl erwischt. 37 Gegentore bei 50 Minuten Spielzeit lässt nicht viel Interpretationsspielraum zu. Das individuelle Zweikampfverhalten und die geschlossene Abwehrarbeit als Mannschaft war praktisch nicht vorhanden. Aus solchen Spielen gilt es zu lernen und gestärkt rauszugehen. Also: Kopf hoch, Mund abputzen und weitermachen, Jungs!

kb

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