HC Elbflorenz

HC Rhein Vikings

24. September 2017 17:00 Uhr

BallsportArena, Weißeritzstraße 4 in Dresden

DHB-Pokal 1. Runde: HC Elbflorenz vs. SG Köndringen-Teningen 31:26 (17:13)

(c) HC Elbflorenz #medienwart

Arbeitssieg – HC Elbflorenz zieht in das Minifinale ein

Die Gastgeber aus dem Breisgau fanden in ihrer mit 600 Zuschauern gefüllten Heimhalle schnell in die Partie. Nach dem der HC Elbflorenz, anfänglich in Ballbesitz, durch Daniel Zele seinen ersten Fehlwurf gemacht hatte, trafen das Team der SG Köndringen-Teningen in Person Alexander Velz zum 1:0. Bei den Dresdnern war es Tim-Philip Jurgeleit der per Siebenmeter zum 1:1 traf. Kleines Manko an diesem Tag, die Dresdner vergaben insgesamt drei ihrer zehn Siebenmeter. Ein technischer Fehler der Gastgeber führte dann in der 8. Minute zur ersten Führung der Dresdner durch einen schnellen Treffer von Julius Dierberg (4:5). In der Folge konnten sich die Sachsen auf 4:8 absetzten. Auch wenn die Dresdner nicht ganz fehlerfrei agierten und auch die eine oder andere Chance ausließen, spielte sich der Zweitligist bis zur 27. Minute ein 11:17 Vorsprung heraus. Den 17. Treffer hatte Daniel Zele erzielt. Er traf an diesem Tag fünfmal. Ebenso wie Spielmacher Roman Bečvář. Nur ein gut aufgelegter René Boese war an diesem Tag mit 8 Treffern erfolgreicher. Teningen agierte im letzten Drittel der 1. Halbzeit teilweise mit sieben Feldspielern. Den Hausherren gelang vor der Halbzeit noch eine Ergebniskosmetik auf 13:17.

Zu den teilweise engeren Ständen in der 2. Halbzeit sagte Trainer Christian Pöhler nach der Partie: „Das Ergebnis sah vielleicht von den Spielständen knapper aus als es sich beim Blick auf das Spiel anfühlte.“ Die Torejagd in der 2. Halbzeit eröffneten erneut die Breisgauer, denn Felix Zipf traf nach nur 30 Sekunden zum 14:18. Beim 19:21 in der 43. Minute wieder durch einen gut aufgelegten SG-Kreisspieler Jonathan Fischer schöpften die Gäste wohl wieder etwas Hoffnung. Die Dresdner hatten in der Phase zuvor teilweise nicht clever genug agiert und fünf Angriffe in Folge keinen Treffer erzielt. HCE-Trainer Pöhler nahm folgerichtig die Auszeit. Danach traf Roman Bečvář zum 19:22 für die Gäste. Bis zur 49. Minute blieb es weiterhin beim Zweitorerückstand der Gastgeber (23:25). Danach entschieden die Sachsen innerhalb von 4 Minuten das Spiel. Der HC Elbflorenz traf jetzt fünfmal in Folge. Es war zweimal Daniel Zele und dreimal René Boese, welche das Spiel vorentschieden. Der HCE-Rechtsaußen verwandelte an diesem Tag alle seine acht Feldtorversuche souverän. So stand es in der 53. Minute 23:30 aus Sicht der Hausherren. Das war auch ein Verdienst des gut aufgelegten Torhüters Hendrik Halfmann, welcher in den letzten 12 Minuten seine "Fangquote" auf 50 Prozent schrauben konnte. Am Ende stand ein 26:31 auf der Anzeigetafel, auch weil die Dresdner in den letzten Minuten, vielleicht schon mit den Gedanken an den Sonntag, nicht mehr zu hundert Prozent konzentriert agierten.

Fazit: „Es war der fast schon erwartete Arbeitssieg. Eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der wir uns dem Niveau des Gegners teilweise angepasst haben. Genauso wie wir uns im positiven Sinne in der Vorbereitung höherklassigen Gegnern angepasst haben. Es war teilweise ein Auf und Ab.“ resümierte Trainer Christian Pöhler nach der Partie. Der Einschätzung ist nichts hinzuzufügen. Im Finale trifft der HC Elbflorenz auf die HSG Wetzlar. Der Erstligist hatte große Probleme sich gegen die, wie immer kampfstarken, Konstanzer durch zusetzten (31:29).

Torschützen: Huhnstock/Halfmann (beide Tor), Bečvář 5, Quade, Boese 8, Zele 5, Jurgeleit 3/2, Dierberg 3, Buschmann 4, De Santis 1, Flödl 1, Hruščák 1

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