Auf der Welle zurück zu Platz 2 geritten

Am 15.01. startete auch für die A-Jugend der NSG Union Dresden das Punktspieljahr 2012. Gegner war die NSG EHV/Nickelhütte Aue, welche in der Vorwoche Platz 2 von den Dresdnern übernahm.

Bis wenige Minuten vor Spielbeginn war unklar, ob Spielgestalter Tom Hartmann überhaupt spielen konnte. Aufgrund dessen musste er im Vorfeld bereits seine Teilnahme am Länderpokal absagen. Zum Glück für die Landeshauptstädter konnte er grünes Licht für seinen Einsatz geben, ein Zustand, an dem die Physioabteilung des HC Elbflorenz großen Anteil hatte.

Die Gäste, welche zum Anpfiff in Ballbesitz waren, versuchten, sofort Druck aufs Dresdner Gehäuse zu machen; jedoch gelang es Bastian Eckart, den Ball abzufangen und den ersten Treffer per Gegenstoß zu erzielen. In der Folge entwickelte sich ein permanentes ergebnistechnisches Auf und Ab, aus einem 2-Treffer-Rückstand wurde schnell ein 2-Tore-Vorsprung, nur um wieder ein ebenso schneller 2-Tore-Rückstand zu werden. Genauso sah auf dem Spielfeld aus, Phasen mit guter Abwehrarbeit und druckvoll vorgetragenen Angriffen wechselten sich mit Abschnitten ab, in denen nahezu beängstigende Fehler en gros zu „bewundern" waren. Mit der Einwechselung von Torhüter Ralf Hartmann konnten die Dresdner die Pausenführung erobern.

Mit Start in die zweite Halbzeit gelang es den Hausherren, sich ein wenig abzusetzen. Zwar konnten die Fehler nicht ganz in dem vom Trainer gewünschten Maße abgestellt werden, durch eine überzeugende Vorstellung des Dresdner Schlussmanns baute man den Vorsprung weiter aus, phasenweise bis auf 7 Treffer. Eine weitere Erhöhung der Aggressivität der Auer Mannschaft plus deren Umstellung auf Manndeckung ließ den Vorsprung zwar schmelzen, die Wiedereroberung des 2. Platzes für die Dresdner gefährdete sie jedoch nicht.

Es spielten: Tim Herlitzus, Ralf Hartmann( beide Tor); Bastian Eckart(17/3), Florian Köhler(1), Christoph Wolff, Tom Hartmann(6), David Centner, Sebastian Hinze(7), Christian Israel(7), Valentin Rudloff, Dennis Rühle, Maxim Lamm

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