Spitzenspiel der A-Jugend Sachsenliga souverän gewonnen

Am Wochenende trat unsere A-Jugend eine Reise ins beschauliche Weißenborn an. Allerdings sahen die Vorzeichen mal wieder nicht sehr gut aus, um beim Tabellenzweiten erfolgreich zu bestehen. So muss man leider immer noch auf zwei wichtige langzeitverletzte Spieler verzichten. Was dann allerdings von den Dresdner Jungs vor einer doch ganz ansehnlichen Zuschauerkulisse abgeliefert wurde, verlangt nach allerhöchstem Respekt.

 

Vom Busfahrer wohl bestens instruiert, legte die Truppe los wie die Feuerwehr und so führte man schnell mit 6:1, was den Trainer der Erzgebirgler zu seiner ersten Auszeit zwang.

Nun hat aber dieses zur Folge, das auch der Kraftfahrer der Jungs aus der Landeshauptstadt (der an diesem Tage als Trainer einsprang) seine Mannen ebenfalls noch mal einschwören konnte, auf keinen Fall nachzulassen. War man sich doch der Tatsache bewusst, das es mit nur einem Auswechselspieler eine sehr kraftraubende Partie werden würde. Jedoch machte man genau da weiter, wo das Spiel unterbrochen wurde. Über ein 7:2, 9:4, 12:6, 16:10 ging es bis zu einer Halbzeitführung von 18:13.

Die Pause wurde genutzt, um sich zu erholen; hatte man doch bis hierhin ein beeindruckendes Spiel gezeigt. Die Jungs waren jedoch so heiß, das sie die Platte wieder eher betraten als die Gastgeber; dort hatte man wohl mehr Gesprächsbedarf. Eine Umstellung der Abwehrformation auf eine 4:2 Deckung gegen die beiden Rückraumspieler Hart´l und Ecki war wohl das Ergebnis, jedoch wenig erfolgreich. Denn was jetzt geschah, ist Teamwork pur. 179 Jahre nach dem weltweit ersten Einsatz einer Straßenbahn in New York (gezogen von Pferden) spannten sich jetzt das eine um das andere mal die restlichen Spieler vor den Karren, um die zu vergebenden zwei Punkte mit nach Dresden zu nehmen.

Bis auf ein kleines Zittern, als man die Einheimischen bis auf drei Tore herankommen lies, brannte in Halbzeit zwei nichts mehr an. Ralle steigerte sich im Tor und die nun nachlassende Konzentration der Weißenborner im Abschluss konnte durch eine aggressive Abwehr zu Ballgewinnen genutzt und durch sicher vorgetragene Tempogegenstöße in Tore umgemünzt werden. Am Ende stand ein nie gefährdeter 35:26 AUSWÄRTSSIEG!!! Bleibt zu hoffen, das die Verletzten schnell wieder
genesen (von hier aus gute Besserung im Namen der gesamten Mannschaft), um für weitere Alternativen zu sorgen, denn einfacher wird die Saison sicher nicht. Die Moral jedenfalls stimmt.

Ein Dank geht noch an die beiden Unparteiischen für ihre gezeigte Leistung, welche die Partie jederzeit im Griff hatten und ihrem Namen voll gerecht wurden.

Zum Schluss bleibt nur noch ein tiefer Knicks vor den mitgereisten Elternteilen, die ihre pubertierenden Schützlinge lautstark unterstützten.

 

Es siegten:

im Tor: Ralle Hartmann,

im Feld: Wälentine Rudloff (4), Wölfchen Wolff (2), Domi Zerbst (2), Dave Centner (4), Rammstein Hinze (1), Hart´l Hartmann (12/6), Ecki Eckart (10)

An den Zügeln: der Busfahrer Hart´l (Zitat: "ich bin nicht klein, sondern platzsparend")

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