Erstauftritt in Radeberg erfolgreich gemeistert

Zum Ende der Herbstferien kam es in der Sachsenliga der männl. A-Jugend zum Aufeinandertreffen von zwei neu gegründeten Nachwuchsspielgemeinschaften. Dabei empfing die NSG Union Dresden die NSG Westsachen, einen Zusammenschluss des ZHC Grubenlampe und des SV Sachsen Werdau. Gespielt wurde dabei erstmals in der schönen Halle des Berufsschulzentrums in Radeberg.
 

Aus Sicht des Gastgebers begann die Partie optimal: Schnell führte man mit 3:0. Dabei wurde ebenso schnell deutlich, das die Gäste im dem in den Ferien frisch versiegelten Bodenbelag größere Probleme hatte. Dennoch konnten sie ihre offensichtliche Taktik, die Tempoverschleppung, in der ersten Halbzeit besser umsetzen als die Dresdner die Ihrige. Diese verfielen allzu häufig selbst in eine beinah lethargische Spielweise, so dass es Ihnen nicht gelang, die sichtbaren spielerischen Vorteile auch auf der Anzeigetafel deutlich zu machen und sich ergebnistechnisch abzusetzen. Erst mit der, wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff genommenen, Auszeit wurde die Schlagzahl wieder sichtbar erhöht und sich ein komfortabler Vorsprung beim Seitenwechsel erspielt (12:7).

Aufbauend auf den letzten Minuten der ersten Halbzeit startete man sehr engagiert in den zweiten Durchgang und baute den Vorsprung sukzessive aus (17:9). Dies gestattete dem Trainergespann in der Folge, munter zu wechseln und jedem Spieler auch längere Einsatzzeiten zu geben. Dabei ist der aus dem Kreis der Radeberger Spieler stammende Dennis Rühle zu erwähnen, der bei seinem Einsatz im Kader der NSG Union Dresden 2 Treffer erzielen konnte. Schlussendlich gewann der Gastgeber bei seinem Erstauftritt in Radeberg zwar deutlich mit 29:17, ließ dabei aber Luft nach oben. Allerdings konnte man Selbstvertrauen für die anstehende schwere Aufgabe, dem Auswärtsspiel beim LHV Hoyerswerda (mit dem bei den Dresdnern trainierende Torhüter Hannes Werlisch!), tanken. Getrübt wurde der Erfolg allerdings durch die Verletzung von Sebastian Hinze!
Es gewannen: Ralf Hartmann, Tim Herlitzius( beide Tor); Valentin Rudloff(2), Florian Köhler(4), Christoph Wolff(2), David Centner(2), Maxim Lamm(4), Sebastian Hinze(1), Tom Hartmann(8/2), Dennis Rühle(2), Bastian Eckart(4), Dominic Zerbst

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