RELEGATION 2016

(c) HC Elbflorenz #medienwart

Die Lage im Kampf um den Aufstieg – die Lizenzfrage

Da im Westen alle drei Erstplatzierten Leichlingen, Fredenbeck und Krefeld allesamt bis zum Ablauf der Antragsfrist keinen Lizenzantrag für die Zweite Liga bei der Handball-Bundesliga (HBL) eingereicht haben, ist bereits jetzt sicher, dass es unter den aufstiegsberechtigten Tabellenzweiten der 3. Ligen aus dem Süden, Osten und Norden zu einer Relegationsrunde um mindestens einen Aufstiegsplatz kommen wird. Für jeden verzichtenden oder nicht aufstiegsberechtigten Meister kann ein Tabellenzweiter aufsteigen – nicht jedoch ein Tabellendritter.

Allerdings belegt in der Nordstaffel derzeit der SC Magdeburg II den zweiten Rang – und zweite Mannschaften sind nicht aufstiegsberechtigt. Nach den Lizenzanträgen von Dessau, Potsdam und Hildesheim (Erster, Dritter und Fünfter im Norden), Hüttenberg und Dresden als Erst- und Zweitplatzierte im Osten sowie der Konstanz und Leutershausen würde in der Relegation daher nach aktuellem Stand ein Aufstiegsplatz unter zwei Bewerbern vergeben. Somit würde sich Konstanz oder Leutershausen mit Dresden, vorausgesetzt der HC bleibt auf Platz 2, in einem Hin- und Rückspiel (5. und 8. Mai, Heimrecht für das Hinspiel wird von der DHB-Spielkommission festgelegt) um den Aufstieg duellieren. Sollte der HC Platz 2 verlieren und Hildesheim oder Potsdam im Norden Zweiter werden, würde eine von beiden Mannschaften die beschriebenen Aufstiegshin- und rückspiele bestreiten. Sollte Dresden Platz zwei verlieren, wäre Konstanz oder Leutershausen ohne Relegation als letzter verbliebener Lizenzbewerber auf Rang zwei direkt aufgestiegen.

Sollte Potsdam respektive Hildesheim im Norden allerdings der Sprung an Magdeburg II vorbei auf Rang zwei gelingen, findet am 7. Mai ein Turnier mit Konstanz oder Leutershausen, Dresden und Potsdam beziehungsweise Hildesheim um einen Aufstiegsplatz beim Südvertreter statt.

ww

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