24. Spieltag MSG Groß-Bieberau/Modau vs. HC Elbflorenz 19:29 (9:14)

(c) HC Elbflorenz

HC ELBFLORENZ setzt nächstes AUSRUFEZEICHEN in Groß-Bieberau

Nach diesem Spieltag mit zwei Spitzenspielen ist einiges klar und einiges offen. Klar ist, der Kampf um Platz 2 spitzt sich mit drei punktgleichen Teams zu. Offen ist, wer ihn gewinnt. Etwas Weiteres ist auch klar, die Dresdner haben sich weiterentwickelt und da sie noch nicht am Ende der Entwicklung sind, können wir positiv in die Zukunft schauen. 

Als die Partie begann waren beide Teams vor knapp 500 Zuschauern guter Hoffnung und hochmotiviert. Nach nicht einmal 40 Minuten war die Hoffnung der Gastgeber aus Groß-Bieberau de facto „pulverisiert“ wurden und Motivation bestand darin, nicht eines der größten Heimdebakel der jüngeren MSG-Drittligageschichte zu erleben. Gleich von Beginn an nahmen die Dresdner das Heft des Handelns in die Hand. Den ersten Treffer für den HC setzte der an diesem Tag siebenfache Torschütze Tim-Philip Jurgeleit. Die Hessen antworteten prompt aus der schnellen Mitte heraus durch Aufbauspieler Michael Malik. Während die Hausherren in den ersten Minuten noch so einigermaßen Schritt halten konnten (8. Minute, 2:4), gelang in das mit zunehmender Spielzeit in nicht mehr. Der HC hatte sich schon in der 15. Minute auf 5 Tore (4:9) abgesetzt. Als René Boese in der 23. Minute per Strafwurf traf, waren es dann schon 7 Tore (6:13). Ein dieser Phase treffsicherer Daniel Zele sowie eine Zeitstrafe gegen den HC brachte den Hausherren einen Dreitore-Run (9:13). Sebastian Greß traf dann zum 9:14 und so gingen die Dresdner mit einer doch etwas überraschend deutlichen Führung (9:14) in die Kabine der Großsporthalle.

In der Kabine war die Ansprache von Trainer René Jahn klar. Es sollte nicht noch einmal Luft an das Ergebnis gelassen werden. Und dies gelang beeindruckend.  Bis zur 37. Minute hatte der HC den Vorsprung auf 8 Tore (10:18) erhöht und als René Boese in der 40. Minute per Konter das 10:20 für den HC erzielte, war der „Deckel“ nach Zweidrittel des Spieles drauf. Der Rest ist schnell berichtet. Teilweise führte der HC im 2. Spielabschnitt 12 Treffern (11:23). Auszeiten des Gegners brachten nichts. Die Dresdner Abwehr plus ein erneut sehr gut aufgelegter Timo Meinl hatten es außerdem zwischen der 30. und 50. Minute geschafft nur 2 Gegentore zu kassieren. Bei den Hessen bekamen zunehmend Spieler der 2. Reihe Spielpraxis und der HC gewann am Ende hochverdient mit 19:29. 

 Fazit: Wow! Was die Dresdner in Hessen boten war streckenweise grandios. Noch in keinem Spiel in dieser Saison wurde das Spitzenteam aus Groß-Bieberau so dominiert und das in eigener Halle. Grundlage war eine überragende Abwehr mit einem starken Mittelblock sowie einem derzeit sensationell aufgelegten Timo Meinl im HC-Tor. Vor allem Tjark Desler wird neben Rico Göde im Mittelblock immer mehr zum Schlüsselspieler. Er sagte nach dem Spiel: „Wir haben eine super Abwehr gestellt und zwar alle zusammen. Nach vorne haben wir kontrolliert und ruhig gespielt. Es war eine super Mannschaftsleistung.“ In der Tat kann man diesmal keinen herausheben, da alle Spieler ihren Beitrag zu diesem tollen Erfolg leisteten. Mittlerweile ist der HC sechs Spiele ungeschlagen du damit derzeit das Team der Stunde. Der spielende Co-Trainer Rico Göde beschreibt den derzeitigen Trend so: „Wir hatten ein gutes Gefühl. Es war ein super Spiel von uns. Wir verteidigen derzeit auch das schnelle Spiel des Gegners sehr effektiv und haben im Angriff immer wieder gute Lösungen.“ 

Mit dem Sieg und nun zwei Heimspielen gegen die Abstiegskandidaten Halle und Rödelsee im Rücken, haben sich die Dresdner eine sehr gute Ausgangsposition für den letzten Teil der Saison erarbeitet. Schon am Gründonnerstag gegen Halle will der HC nachlegen!

Meinl/Tovas (beide Tor), Bastian 1, Hartmann 2, Jurgeleit 7, Boese 5/3, Desler 3, Göde 1, De Santis, Blasczyk, Kretschmer 3, Matschos, Gress 7, Quade

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