14. Spieltag: HSG Rodgau Nieder-Roden vs. HC Elbflorenz (Vorbericht)

(c) HC Elbflorenz

Erneut schwere Auswärtsaufgabe – HC reist zur HSG Rodgau Nieder-Roden

Im Jahre 2006 wurde die HSG in der heutigen Form ins Leben gerufen. Bereits 2010 stiegen die Hessen in die damals neu geschaffene 3. Liga Ost auf. Damals reichte das Potenzial aber noch nicht für einen Verbleib in der Liga und so stieg man aufgrund der damaligen verschärften Abstiegsregelung sofort wieder ab. Im Jahre 2012 kehrten die Hessen dann in die 3. Liga Süd zurück. Seit dem Jahre 2013 spielt man allerdings wieder in der Oststaffel und belegte zweimal einen 6. Platz. Aus der 3. Liga sind die Hessen aufgrund ihrer erfrischenden Spielweise auch nicht mehr wegzudenken. Furios starteten die Hessen in die Saison. 7 Spiele und 7 Siege ergaben einen 14:0 Punktestart. Es wurde schon von einem 20:0 Start geträumt. So furios wie sie begannen, bauten die Hessen dann aber auch wieder ab, denn aus den nächsten 5 Partien holten die „Baggerseepiraten“ lediglich 1:9 Punkte. Letztes Wochenende konnte man die Talfahrt mit einem Sieg in Rödelsee stoppen. Derzeit liegen die Hessen damit mit 17:9 Punkten auf Platz 6 der Tabelle. Dort wollen sie aber am Ende der Saison nicht wieder stehen. Trainer Alex Hauptmann kann auf ein extrem eingespieltes Ensemble zurückgreifen. Die offensive Abwehr der HSG wird von Abwehrchef Alexander Hess zusammengehalten. Die Stärke der Hessen liegt aber vor allem im Angriff. Allen voran ist da Linkshänder Timo Kaiser. Der 24-jährige gehört konstant zum Besten was die Liga auf der Halbrechtenposition zu bieten hat. Daneben ist natürlich Michael Weidinger zu nennen. Der Linksaußen, der auch im Aufbau spielen kann, ist vor allem für seine Dynamik in der Liga bekannt. Letztendlich ist noch Spielmacher Philippe Kohlstrung zu nennen. Er hat sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt. Die Dresdner stellen sich wie die Jahre zuvor auf eine enge umkämpfte Partie in Hessen ein. Bisher konnten die Sachsen noch keine Punkte aus der Sporthalle an der Wiesbadener Straße entführen, waren aber immer nah dran. Das darf sich am Wochenende gerne ändern.

Es ist das erste Spiel nach der Beurlaubung von Peter Pysall. Die Mannschaft selbst hatte kaum Zeit sich darüber Gedanken zu machen, denn sie war die ganze Trainingswoche über gefordert. In den nächsten zwei Spielen geht es vor allem darum, Charakter zu zeigen. Damit in Nieder-Roden anzufangen, ist sicher nicht die leichteste Aufgabe, aber auch bei den Hessen lief zuletzt nicht alles wie gewünscht. Es ist auch kaum zu erwarten, dass die Dresdner nun von einem zum anderen Spiel auf Hurra-Handball umschalten können. Auf der anderen Seite kann der Anspruch nicht sein, sich in die Ligapause „zu retten“. Rico Göde (Kreisläufer und Co-Trainer in Personalunion): „Natürlich wollen wir in Nieder-Roden etwas mitnehmen. Auch die hatten zuletzt ja so ihre Probleme. Es gab die Woche über das eine oder andere Gespräch mit den Spielern. In der Kürze der Zeit kann man aber auch nur an kleinen Stellschrauben drehen. Die Mannschaft hat insgesamt hervorragend mitgezogen.“

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