13. Spieltag: TuS Fürstenfeldbruck vs. HC Elbflorenz (Vorbericht)

(c) HC Elbflorenz

HC Elbflorenz reist zum TuS Fürstenfeldbruck

Wenn der HC am Wochenende am Samstag nach Fürstenfeldbruck zum dort ansässigen TuS Fürstenfeldbruck reist, treffen die beiden Teams aufeinander, die im Vergleich aller Mannschaften in den vier 3. Ligen die meisten Reisekilometer zurücklegen müssen. In diesem Sinne ist es also ein Spitzenspiel. Im Blick auf die Tabelle ist es nicht wirklich eines, denn derzeit ist in der Liga nur eine Mannschaft Spitze und das ist der TV Hüttenberg. Die „Brucker“ wie sich die Bayern liebevoll manchmal selber nennen kann man gut und gerne als das Überraschungsteam der Liga bezeichnen. Im letzten Jahr in der Relegation nur knapp dem Abstieg entgangen, mischt das Team von Trainer Martin Wild derzeit ganz gut die Liga auf. Zuletzt gewann man in Bad Blankenburg und Zuhause gegen Nieder-Roden deutlich. So stehen die Panther derzeit mit 17:7 Punkten auf dem 4. Platz. Dabei sind sie allerdings punktgleich mit dem HSC Bad Neustadt und dem HC Elbflorenz. Neben den viele positiven Schlagzeilen produzierte der TuS zusammen mit den Landeskollegen aus Auerbach aber auch einige wenige negative. So war es bei dem Bayernderby im Oktober zu Zwischenfällen mit Fans beider Lager gekommen. Das Ganze wurde sogar vom DHB untersucht. Mit Sicherheit war dies eine absolute Ausnahme, denn normalerweise produzieren die 600 bis 700 Zuschauer in der heimischen Wittelsbacher Halle eine tolle Handballatmosphäre.

Im Blick auf den Kader ist bei den Bayern vor allem Jugend forscht angesagt. Die Mannschaft ist sicher im Schnitt eine der jüngsten der Liga. Dabei bevorzugen Schützlinge von Trainer Wild eine offensive Deckungsausrichtung, welche schon einige Gegner immer wieder vor diverse Probleme stellte. Außerdem kommen die Panther mannschaftlich extrem geschlossen daher. Es gibt nicht den einen herausragenden Spieler. So ist die Mannschaft aber auch schlechter ausrechenbar. Insgesamt trifft der HC auf einen sehr unangenehmen Gegner, der derzeit mit den Dresdner wohl auf Augenhöge agiert und sich zuletzt immer besser entwickelt hat.

Für den HC ist das Spiel gegen die Bayern erneut ein Erstkontakt. Noch nie standen sich beide Teams gegenüber. Jener Fakt spielt aber nur eine untergeordnete Rolle. Das Thema Aufstieg ist zunächst in weite Ferne gerückt. Insofern muss es Ziel sein, zumindest die drei verbliebenen Partien der zu Ende gehenden Hinserie optimal zu gestalten. Dabei geht es also nicht nur um das Spiel in Fürstenfeldbruck, sondern auch um die Partie in Nieder-Roden sowie die Heimpartie gegen Bad Blankenburg.

Kapitän Timo Meinl formuliert für das Spiel in Fürstenfeldbruck die Marschroute die wohl auch auf die verbleibenden Spiele übertragen werden kann: „Wir sind es allen im Verein , den Sponsoren, den Fans und uns selbst schuldig, das Optimum herauszuholen.“ Bei diesem Unterfangen kann Peter Pysall auf den gesamten Kader zurückgreifen. Die Niederlage gegen den HSC Bad Neustadt wurde zu Beginn der Woche aufgearbeitet. Danach konzentrierte man sich aber relativ schnell wieder auf den nächsten schweren Gegner. Bringt der HC sein Potenzial auf die Platte, ist ein Erfolg in Fürstenfeldbruck möglich.

In diesem Sinne muss es für die Dresdner heißen: Neu angreifen und die Punkte mit nach Dresden nehmen!

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