28. Spieltag: HC Elbflorenz vs. TuS Fürstenfeldbruck (Vorbericht)

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Ein Finale steht ins Haus – TuS Fürstenfeldbruck zu Gast

Zwei Sachen stehen vor dem Spiel fest. Erstens: der TuS Fürstenfeldbruck zieht seine komplette Motivation am Samstag ab 17:30 Uhr daraus, den Dresdnern den Weg hin zu einer Zweitligarelegation zu verbauen. Dass die Bayern, welche ihre bisherige Saison als „Handballmärchen“ beschreiben, mit einem Sieg zusätzlich noch sehr große Chancen auf Platz 2 hätten, ist für die „Panther“ aus Fürstenfeldbruck dann noch die Sahne auf der Torte. Zweitens: sollten die Dresdner verlieren, ist der Zug in Richtung Relegation mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit abgefahren. Ein Sieg, am besten mit zwei Toren oder mehr – beim TuS hatte man denkbar knapp mit 26:25 verloren – ist für den HC Elbflorenz also Pflicht und so auch ein sehr großer Motivationsschub. Schon aus diesen zwei Gründen wird am Samstag viel Druck im „Handballkessel“ EnergieVerbund Arena sein. Diese Endspielkonstellation reizt ungemein und der HC Elbflorenz rechnet mit einem überdurchschnittlichen Zuschauerinteresse. Mit den Gästen aus der Nähe von München erwartet der HC Elbflorenz ein weitestgehend junges, freches und in der Abwehr aggressiv-offensiv auftretendes Team, welches zusätzlich noch extrem ausgeglichen ist und bisher auch Ausfälle von Leistungsträgern immer wieder wegsteckte. Kurzum die „Brucker“ sind ein richtig harter Brocken (die ausführliche Gegnerbeschreibung im Hallenheft „Beutezug“).

Die Dresdner wissen, wie man in eigener Halle dicke Brocken knackt. Das beste Beispiel dafür ist der Meister aus Hüttenberg, welcher ungeschlagen nach Dresden kam und dann bei den Sachsen seine erste Niederlage einstecken musste. Für die Dresdner wird wichtig sein, dass sie sich komplett auf sich konzentrieren. Kategorien in Bezug auf den Gegner, welche da lauten: „krasser Außenseiter“, „verletzte und angeschlagene Spieler“ oder das immer wieder gern gebrauchte „wir haben nichts zu verlieren“ dürfen für die Landeshauptstädter keine Rolle spielen. Klar ist, der Gegner will in Dresden die Punkte holen. Dies gilt es mit allen handballerischen Mitteln und 110 Prozent Einsatz zu verhindern. Mannschaftskapitän Timo Meinl schaut so auf die Partie: „Wir haben die Riesenchance, den zweiten Platz und somit die Relegation zu erreichen. Die Gäste haben eine tolle Saison gespielt und sind ein starker Gegner. Der Druck ist bei uns, aber damit kommen wir klar. Es muss natürlich in der Defensive so laufen wie den Großteil der Saison.“ Der Sportliche Leiter Torsten Schulz spitzt die Sache noch etwas zu: „Im Blick auf die Relegation heißt es ‚siegen oder fliegen’. Mit einem Sieg können wir zumindest weiter an einer erfolgreichen Saison arbeiten.“ Beim Unternehmen Heimsieg wird der gleiche Kader auf der Platte stehen wie beim Spiel in Bad Neustadt.

Im Blick auf die Bedeutung des Spieles werden sicherlich beide Fanlager ordentlich „Rabatz“ unter dem Hallendach machen. Für den richtigen Rahmen wird also gesorgt sein! Gehen wir es an!

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