8. Spieltag: TV Kirchzell vers. HC Elbflorenz (Vorschau)

TV Kirchzell

Das bisher schwerste Spiel - HC reist nach Kirchzell

33 Heimspiele, 3 Niederlagen und 2 Unentschieden, heißt die Heimstatistik des nächsten Gegners der Dresdner aus den Heimspielen der letzten beiden Spielzeiten und den drei Heimpartien der bisherigen Saison. Dabei verlor der TV Kirchzell in der letzten Saison kein einziges Heimspiel und hält sich auch in der bisherigen Saison daheim schadlos. Die Hessen belegen derzeit mit 10:2 Punkten den 4. Tabellenplatz, bei einem Spiel weniger als bspw. die Dresdner. Der TV Kirchzell verfügt mit Spielmacher Andreas Kunz mit Sicherheit über den erfahrensten Spieler der Liga, wenn man rein auf Spiele in der Bundesliga schaut. Er ist der Leitwolf des hessischen Teams und zudem einer der besten Spieler der 3. Liga Ost. Kunz stehen Spieler wie Mario Stark, Philipp Klimmer oder Philipp Baier zur Seite. Alle drei gehören auf ihren Positionen zur Leistungsspitze in der Liga. Dabei ist Mario Stark ein Einseins starker Aufbauspieler. Philipp Baier ist Starks Pendant auf der rechten Aufbauposition und Philipp Klimmer, der im Aufbau wie am Kreis spielen kann, ist ebenfalls ein wichtiger Baustein im Spiel des TV. Die Hauptperson beim TV Kirchzell sitz aber auf der Bank, denn Trainer der Hessen ist seit einer gefüllten Ewigkeit Gottfried Kunz. Seit seiner Geburt ist er TV-Mitglied, seit 42 Jahren Jugendleiter und seit 1995 Trainer der ersten Mannschaft. Dabei ist Kunz weder an der Seitenlinie noch daneben ein leiser Vertreter seiner Zunft. Beim diesjährigen Streit um die Aufteilung der 3. Ligen mischte er an vorderster Front mit und das auch mal mit deutlichen Worten. Deutliche Worte wird er sicher auch bei Vorbereitung auf das Spiel gegen den HC Elbflorenz an seine Mannschaft gerichtet haben. Worte die mit Sicherheit das Wort „Heimsieg“ einschließen.

Bevor das Spiel überhaupt losgeht, haben die Dresdner schon einen Grund sich zu freuen. Der Grund dafür ist die Anwurfzeit, welche mit Samstag 19:30 Uhr nicht sonntags 17 Uhr wie im Vorjahr ist und auch nicht 11 Uhr, wie es die Hessen einmal geplant hatten. Daneben gibt es auch beim Thema Krankheit und Verletzung wieder bessere Nachrichten. Außer Tjark Desler, welcher natürlich lange ausfällt, sind alle Spieler wieder im Training. Vor allen bei beiden Spielmachern geht es Stück für Stück vorwärts. Den Dresdner ist klar, will man in Kirchzell überhaupt etwas Zählbares erreichen, muss eine Top-Leistung her. Große Schwächephasen kann sich der HC Elbflorenz dabei gegen heimstarke Hessen kaum leisten. Zudem gilt es die Kreise des oben genannten Quartetts einzuengen. Die Dresdner wollen aber vor allem ihre eigenen Stärken in Kirchzell in die Waagschale werfen. Gerade die bisher gute Kombination aus Abwehr und Torhütern soll beim TV die Basis für ein gutes Spiel werden. Der HC Elbflorenz ist also bereit für die bisher schwerste Begegnung der Saison.

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