18. Spieltag: HSV Hannover vers. HC Elbflorenz

HSV Hannover

Dass sich die ungewisse Zukunft des HSV Hannover auf die Leistung der Spieler auswirkt, wurde vom Team aus Niedersachsen in den ersten beiden Partien 2015 gleich einmal wiederlegt. Zweimal konnte das Team, welches eventuell in der nächsten Saison nicht mehr für die 3. Liga meldet, einen fast schon verlorenen gegangene Partie noch drehen. Gegen die HSG Nieder Roden hatte der HSV schon relativ klar zurückgelegen, bevor er noch ein Remis holte. Gegen Groß Bieberau eine Woche später drehten die Niedersachsen einen 12:17 Rückstand in einen 30:29 Sieg um. Dies bringt dem HSV derzeit mit 19:17 Punkten den 7. Tabellenplatz. Sicher ist man mit der Platzierung in Hannover durchaus zufrieden. Zumal die Punkteabstände auf Mannschaften wie Burgdorf oder Leipzig auch nicht riesig sind. Zudem gehört der HSV damit nicht zu den Mannschaften in der 3. Liga Ost, welche ihrem Anspruch derzeit hinterherhinken. Handballerisch sind die Niedersachsen eine absolute Bereicherung für die Liga. Jenes haben sie mit immer wieder starken Ergebnissen schon mehrfach unter Beweis gestellt. Dabei ist die Mannschaft von unglaublich ausgeglichen besetzt. Leistungsspitzen im ausgeglichenen Kader bilden lediglich Rechtsaußen Sebastian Czok und 2,10-Aufbauhühne Bastian Riedel. Aber auch die Aufbaukanoniere David Sauß und Jannis Pille haben immer wieder Ausreißer nach oben. Insgesamt trifft der HC Elbflorenz auf einen Gegner, der seine Heimstärke schon mehrfach unter Beweis gestellt hat und zudem durch die letzten beiden Partien sehr viel Rückenwind mit in die anstehende Partie nimmt.

So konstant wie die Dresdner in dieser Saison agieren, so konstant ist auch ihr Verletzungspech. So ist man auch in Hannover eventuell wieder darauf angewiesen zu improvisieren. Diesmal stehen Fragezeichen hinter Kreisspieler Jörg Reimann und Außen Rudy Talazac. Nichtsdestotrotz will der HC Elbflorenz in Niedersachsen natürlich den erfolgreichen Start in das Handballjahr 2015 verlängern. Soll dies gelingen muss die Pysall-Sieben wieder über eine leidenschaftliche Abwehrarbeit kommen. Mit diesem Mittel knackte man die Niedersachsen schon im Hinspiel. Wenn man darüberhinaus die Angriffsleistung aus dem Pirna Spiel konservieren kann, ist auch in Hannover ein Erfolg möglich. Wohlwissend, dass der HSV Hannover sicher um einiges härter zu knacken ist als der letzte Heimspielgegner.

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