10. Spieltag: HC Elbflorenz - SV Anhalt Bernburg

SVA BBG

Bis zum letzten Spieltag des SV Anhalt Bernburg war noch alles in Ordnung beim sächsisch-anhaltinischen Traditionsclub. Doch dann kam die überraschende Heimniederlage gegen den HSV Hannover und schon redet man beim SV von "fehlender Konstanz". Dafür diese Konstanz wiederzufinden und um endlich einmal gegen den Angstgegner Dresden zu gewinnen, wird der SV in Dresden sicher alle Kräfte mobilisieren. Nicht nur darum ist der SV Anhalt Bernburg ein ganz gefährlicher Gegner. (Lesen Sie mehr im Hallenheft „Beutezug“!)

Dass die Dresdner in 80 Prozent aller Spiele zum Favoriten ausgerufen werden, ist fast schon Normalität. In Dresden bleibt man jedoch fokussiert und weiß den bisherigen Punktestand und sein Zustandekommen genau einzuschätzen. Konnte der Gegner der Vorwoche, die HG 85 Köthen, sich noch auf die Aufsteiger-Außenseiterrolle zurückziehen, ist das beim SV Anhalt Bernburg etwas anders. Die Dresdner treffen auf einen Gegner unter leichtem Zugzwang, denn die nächsten drei Partien der Gäste entscheiden wo die Reise des ambitionierten Drittligisten aus Sachsen-Anhalt vorerst hingeht. Spitzengruppe oder Mittelfeld ist die Frage. Pyschologisch ist es also ein etwas anderes Spiel als in der Vorwoche. Die Dresdner sind gut beraten von Beginn an voll konzentriert in die Partie zu gehen und sich nicht zu viele Schwächephasen zu erlauben. Dafür hat die Pysall-Sieben eine hochkonzentrierte Trainingswoche absolviert. So ist man sich sicher, mit der Unterstützung der Fans im Rücken wird die Heimserie halten. Die nächsten beiden Heimpunkte werden mit aller Macht angestrebt. Dabei wissen die Dresdner, dass gegen einen Gegner wie den SV eine Steigerung zum letzten Heimspiel her muss.

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