Zwischenbilanz HC Elbflorenz

HC Elbflorenz - Jahresrückblick

Eine Bilanz dazwischen

Nach 16 Spieltagen steht der HC Elbflorenz in der 3. Liga Ost mit 26:6 Punkten auf dem 2. Platz. Damit ist das Handballjahr 2014 für den HC Elbflorenz Geschichte und die Politik der kleinen Schritte in Sachen Weiterentwicklung scheint bisher erneut zu greifen. 13 Siege und 3 Niederlagen stehen in dieser Saison bisher zu Buche. Bei den derzeitigen Top 6 mussten die Dredner überall, mit Ausnahme in Nieder-Roden, auswärts antreten. Ein interessanter Fakt der nur allzu schnell übersehen wird. Das Team um Trainer Peter Pysall hatte eine hammerharte Hinrunde. Was nicht bedeutet, dass die Rückrunde leicht wird. Es bedeutet aber, dass viele wichtige Spiele gegen Spitzenteams in eigener Halle stattfinden werden und in eigenen Gefilden sind die Dresdner ja mittlerweile sehr stark. So sieht man den ersten fünf Spielen im Jahr 2015 sehr optimistisch entgegen, denn vier davon sind Heimspiele. Neben der bisherigen tollen Punkteausbeute, ist vor allem eines beim HC Elbflorenz prägnant. Es ist die Verletztenproblematik. Kein Verein hat, mit Ausnahme vom Stadtnachbarn Pirna, in der 3. Liga Ost derzeit solche Verletzungsprobleme wie die Dresdner. Auch wenn der HC Elbflorenz auf die Ausfälle mit Nachverpflichtungen reagierte, sind die Ausfälle natürlich spürbar. Gerade weil die ausgefallenen Spieler ganz klar viel eingespielter waren und sich durch neue Spieler in Nuancen das Spielsystem ändert. Auch können Stammkräfte qualitativ nicht immer 1:1 ersetzt werden, schon garnicht während der Saison. Insgesamt sind das kleine Stellschrauben welche nicht zu unterschätzen sind. Dabei wissen die Dresdner natürlich ganz genau, dass sie mit den Nachverpflichtungen im Vergleich zu anderen Vereinen in einer guten Position sind. Weitere längere Ausfälle kann sich die Mannschaft allerdings kaum noch erlauben, dies ist auch klar.

Das der HC Elbflorenz in vielen Hallen als Favorit für den Aufstieg gehandelten werden, daran hat man sich in Dresden schon gewöhnt. Das Team bleiben jedoch bei ihrem Saisonziel Platz 1 bis 3. Die deutlichen Niederlagen in Magdeburg und Dessau sprechen im Blick auf allzu fantastische Pläne auch eine klare Sprache. In Dessau konnte man zudem spüren, dass die Spieler dringend die Weihnachtspause brauchen, um die Akkus wieder aufzuladen. Zudem traf man auf einen Gegner, dessen Saison erst mit dem Trainerwechsel wirklich begonnen hatte. Im Blick auf das Saisonziel unter die Top 3 zu kommen, ist der HC Elbflorenz voll im Plan und das in einer 3. Liga Ost die ausgeglichener ist als im Vorjahr. Viele ambitionierte Teams wie Bernburg, Bad Blankenburg, Groß Bieberau, HSC Bad Neustadt oder Dessau konnten ihren eigenen Ansprüchen in Teilen bisher bspw. nicht gerecht werden. Was auch zeigt, wie viel diese Liga abverlangt. Der 1. Platz scheint derzeit für das Juniorteam des SC Magdeburg reserviert. Damit ist auch die Mannschaft in der derzeitigen Spitzenposition die nicht nur den besten Handball spielt, sondern dafür auch den meisten Aufwand betreibt. Verwundern kann die Platzierung der Magdeburger also nicht wirklich. Auch im Blick auf die letzte Saison. Daneben gibt es im Kampf um die Spitze noch andere Konkurrenten. Bis Platz 5 können wohl noch alle Mannschaften in die Top 3 eingreifen. Ziel der Dresdner wird es also sein den 2. Platz mit allen Mitteln zu verteidigen und wenn sich die Möglichkeit bietet eventuell sogar das Riesending zu schaffen. Dabei wollen die Dresdner natürlich jedes Spiel in das sie gehen gewinnen. Was sonst als ambitionierter Sportler!

Und was ist mit dem Tabellenkeller? Zum Glück haben die Dresdner damit nichts zu tun, denn mental ist solch ein Abstiegskampf noch einmal eine ganz andere Hausnummer. Es sind noch 14 Spieltage, also kann noch sehr viel passieren. Immer wieder haben es Mannschaften geschafft mit tollen Serien eine Saison noch herumzureißen. Die diesjährige Leistungsdichte der Liga könnte Northeim, Köthen und Pirna allerdings ein Strich durch die Rechnung machen. Wobei Northeim sicher in der besten Position ist, denn diese haben am wenigsten zu verlieren und können damit bisher scheinbar besser umgehen als Pirna und Köthen. Es bleibt also insgesamt spannend und die Dresdner Fans können sich auf weitere tolle Spiele freuen.

Auch bei der Zwischenbilanz sei nicht vergessen jenen zu danken, die dies alles möglich machen: Familien, Fans, Spieltagshelfern, Sponsoren und allen uns wohl gesonnenen sei bis hier her ein dickes Dankeschön ausgesprochen! Ohne euch würde es nicht gehen!

Zurück