Trainingslager Zinnowitz

Trainingslager in Zinnowitz mit positivem Fazit

Es ging gut los für den HC Elbflorenz, denn der Weg ins Trainingslager nach Zinnowitz verlief ohne Komplikationen. In ca. 5 Stunden mit ausreichender Pause erreichten das Team die Sportschule Zinnowitz. Die vorgefundenen Trainingsbedingungen waren sehr gut. Auch die erste Trainingseinheit am Mittwochabend verlief trotz der langen Anreise in den Knochen ganz ordentlich. So komplikationslos ging es leider nicht weiter, denn Training für Training gesellten sich neue Verletzte zum Dresdner Kader. Im ersten Trainingsspiel gegen den Neu-Drittligisten Stralsund am Donnerstagabend konnte man den Dresdnern dann auch deutlich den Substanzverlust anmerken. So wurde in diesem Spiel der ein oder andere verletzte Spieler nur dosiert oder garnicht eingesetzt. Die mitgereisten Physiotherapeuten hatten Tag für Tag gut zu tun. Für Neuzugang Kay Blasczyk war aufgrund einer Fußverletzung bspw. im ganzen Trainingslager keine intensive handballerische Belastung mehr möglich. Trotzdem verfehlte das Spiel nicht das Ziel sich mehr und mehr miteinander einzuspielen. Am Freitag stellte Trainer Peter Pysall dann den Trainingsplan etwas um und gönnte seiner Mannschaft und vor allem den angeschlagenen Spielern etwas mehr Zeit zu Erholung und Behandlung. So waren eine kleine Laufeinheit, leichtes Krafttraining und eine Stabilisierungseinheit am Strand angesagt. Am Abend gab es dann noch eine Einheit mit Ball.

HCE im Trainingslager in ZinnowitzAm Samstag ging es nach einer Taktikeinheit am Morgen auf die Reise nach Ahlbeck zum dort auszuspielenden 6. Jacob-Cement-Cup. Die Spielzeit war auf 2x20 Minuten angesetzt. Dabei trafen die Dresdner auf die Oberligisten SV Fortuna 50’ Brandenburg, HSG GO GO Hornets und den HSV Insel Usedom (gleichzeitig Ausrichter). Für die Dresdner bedeutete das Turnier aufgrund der Vorbelastung einen echten Kraftakt. Trotzdem nahmen sich die Dresdner einiges vor. Vor allem im Bereich des spielerischen Zusammenwirkens ist für die Dresdner derzeit jedes Spiel wichtig. Im 1. Spiel versuchte der Gastgeber HV Insel Usedom den HC mit unverhältnismäßiger Härte zu beeindrucken. Der Schuss ging nach hinten los und so setzten sich die Dresdner nach 40 Minuten am Ende klar mit 18:11 durch. Dabei konnten vor allem der starke Timo Meinl im HC-Gehäuse und Neuzugang Gabriel De Santis auf Halbrechts überzeugen. Das 2. Spiel wurde zum Härtetest, da es sofort nach dem 1. Spiel stattfand. Die Dresdner kamen so auch etwas schwerer ins Spiel, setzen sich aber durch eine Steigerung in der 2. HZ 18:14 gegen SV Fortuna 50 Neubrandenburg durch. Im letzten Spiel blieb dann sogar noch etwas Zeit zum zaubern. Dafür verantwortlich war zumeist Mittelmann Matthias Rudow, der am Ende des Turniers verdient zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde. Nach 40 Minuten setze sich der HC so mit 30:19 gegen die Go Go Hornets aus Sachsen-Anhalt durch. Unterstützt wurden die Dresdner dabei in allen Spielen von einer kleinen Fangemeinde. (Danke dafür!!!)

Den krönenden Abschluss des Trainingslagers bildete ein Besuch des wunderschönen Wasserschlosses Mellenthin. Präsident Uwe Saegeling hatte die Mannschaft eingeladen. Bei guter Verpflegung und tollem Ambiente ließ man das Trainingslager noch einmal Revue passieren.

Insgesamt hat das Trainingslager seinen Zweck vollends erfüllt. Für das einüben unterschiedlicher taktischer Varianten sowie den Teamgeist war Zinnowitz ein erster Meilenstein. Seit dem Trainingslager ist außerdem klar Torhüter Timo Meinl wird die Mannschaft als Kapitän in die neue Spielzeit führen!

Die Mannschaft bedankt sich bei allen die dieses Trainingslager möglich gemacht haben.

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