HANDBALLFEST IN DER ENERGIEVERBUNDARENA

HC Elbflorenz feiert Handballfest mit den Füchsen Berlin

HC Elbflorenz spielt gegen die Füchse Berlin vor ausverkaufter Kulisse

Ausverkauft bis auf den letzten Platz präsentierte sich die Energieverbundarena am Dienstagabend. Die Ballspielhalle gab so vollgepackt ein sehr schönes Bild ab. Kein Wunder, war doch mit dem Bundesligist Füchsen Berlin ein Handballschwergewicht zu Gast. Auch wenn bei den Berlinern der eine oder andere Star fehlte (siehe WM) tat das der Stimmung keinen Abbruch. Zudem hatten die Füchse Topspieler wie Iker Romero, den bisherigen Berliner Toptorschützen Petar Nenadic sowie Shootingstar Fabian Wiede in Ihren Reihen. Darüberhinaus kamen zudem einige vielversprechende Anschlusskader zum Einsatz, welche zum Bundesligakader gehören. Kein Wunder, sind doch die Füchse Berlin eines der Topausbildungszentren in Handballdeutschland. Nicht nur einmal während des Spieles ging ein anerkennendes Raunen durch die Halle. Dies lag dann auch an beiden Teams, denn HC Elbflorenz wie Füchse hielten so einige Handballleckerbissen für die Zuschauer bereit. Da war beispielsweise in der 1. HZ ein Hochgeschwindigkeitsunterhandwurf von Petar Nenadic oder einige sehenswerte Treffer vom starken Füchse Halbrechten Fabian Wiede. Der für den HC Elbflorenz Halbrechts agierende Gabriel De Santis stand Wiede jedoch in nichts nach und war mit 8 Treffern der beste Dresdner Torschütze an diesem Abend. Die Dresdner hielten dann in der 2. Hälfte eine tolle Tortrilogie für die Zuschauer bereit. Einem Kempatrick, abgeschlossen durch HC Elbflorenz Linksaußen Tom Hartmann zum 31:33, folgte ein Trickwurf von Rechtaußen Denny Mertig und ein Schlagwurfhammer von Aufbauspieler Alexander Matschos. Auf Seiten der Füchse hatte vor allem der ehemalige Handballweltmeister Iker Romero den Hut auf. Das betraf das Ansagen der Spielzüge auf dem Feld genauso, wie alles vor und nach dem Spiel. Ohne Frage ist der Spanier ein ganz besondere Spielerpersönlichkeit und auch deswegen in Berlin einer der Publikumslieblinge. Insgesamt war die Stimmung großartig. Alle Zuschauer kamen auf ihre Kosten. Mit wem man nach dem Spiel auch sprach, man sah in begeisterte Gesichter. Die Zuschauer fanden offensichtlich gefallen an einer Partie, die über fast 60 Minuten einen relativ engen und spannenden Spielverlauf zeigte. So endete ein toller Handballabend nach 60 Spielminuten 34:33 für die Füchse Berlin. Das Spiel zeigte auch, dass Potenzial für den Handballsport in Region Dresden ist zweifellos vorhanden. Gedankt sei auf diesem Weg allen Sponsoren sowie kleinen und großen Helfern, die diesen tollen Handballabend möglich gemacht haben! Danke, ihr wart großartig!

Tore: Bastian 2, Bajorhegyi 4, Hartmann 2, Talazac 2, Göde 2, Reimann 2, De Santis 8, Blasczyk 3, Mertig 2, Matschos 6, Gaida, Balster/Meinl (Tor)

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