VORBEREITUNGSSPIEL GEGEN SACHSENLIGISTEN

HC tut sich schwer – 35:30 Sieg über Sachsenligisten Radeburg

Gegen den Sachsenligisten aus Radeburg taten sich die Dresdner schwer. Vor allem in der Abwehr lief wenig bis nichts zusammen. Da Abwehrarbeit und Torhüterleistung sich bedingen, lief auch bei den Keepern wenig wie gewünscht. Die Radeburger hingegen konnten ihr Leistungsvermögen über fast 50 Minuten ausschöpfen. Angesichts des Radeburger Kaders mit einer Mischung aus erfahrenen Dritt- bzw. Viertligaspielern und einigen guten Spielern aus der eigenen Handballschule, war schon vor dem Spiel klar, dass man vom Sachsenligisten einiges erwarten konnte. Die Radeburger sollten keine Probleme haben in der Sachsenliga zu bestehen.

Die Dresdner begannen zunächst gut und gingen schnell mit 3:0 in Führung. In der Folgzeit wurden die Radeburger aber immer selbstbewusster und kämpften sich mehr und mehr ins Spiel. In der 14. Minute hatten die vom ehemaligen HC-Spieler Martin Hrib trainierte Mannschaft den Anschluss hergestellt (8:7). Gleiches schafften die Mannen um die ehemaligen HC-Spieler Andreas Schütz und Christian Ruben noch einmal beim 27:26, 28:27 und 29:28 zwischen der 44. und 48. Spielminute. Die Dresdner selbst waren vor allem erfolgreich wenn sie schnell spielten. Damit entschieden sie auch in den letzten 10 Minuten das Spiel. Auch gegen die teilweise offensiv agierende Radeburger Abwehr hatte man zumeist das richtige Rezept. Vor allem der nach einer Verletzung zurückgekehrte Lars Lumpe sowie Martin Petersen wussten im Angriff auf der Spielmacherposition zu überzeugen. Am Ende gewannen die Dresdner 35:30 und haben noch einige Arbeit vor sich. Erneut erhielten an Anschlusskader wieder Spielanteile.

Die Dresdner traten ohne Matthias Rudow und Alexander Matschos sowie Martin Kaiser an. Bei Spielmacher Rudow und Shooter Matschos gibt es zumindest die Hoffnung, dass sie am Wochenende wie einsatzfähig sein. Möglicherweise hat Trainer Pysall beim kommenden Turnier in Hoyerswerda erstmals den gesamten Kader zusammen.

Tore: Petersen 6, Richter 2, Reimann 6/3, Mertig 2, Gaida 1/1, Lumpe 5/1, Grießbach 3, Israel 2, Kovanovic 4, Knudsen 3/1

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