SILBER BEIM SPARKASSENCUP IN HOYERSWERDA

HC mit gewissen „rhytmischen“ Störungen – Silberplatz in Hoyerswerda

LHC Cottbus – HC 17:11 – Erneut schlechter Turnierstart

Wie schon in Oranienburg kamen die Dresdner nicht gut ins Turnier. Mit dem LHC Cottbus hatte man ähnliche Probleme wie in der vorherigen Saison. Das Spiel war wie ein Abziehbild der Heimniederlage der Vorsaison. Die Cottbuser zeigten all das was die Dresdner vermissen ließen. Das galt für die Abwehr wie für den Angriff. Bis zur 15. Minute war es eine enge Begegnung (7:7). Danach konnten sich die spielstarken Cottbuser auf 11:7 absetzen. Mit ein Torwurfeffektivität von mehr als 70 Prozent ein leichtes. Bis zur 20. Minute konnte der HC auf 12:10 verkürzen, nutze dann aber gleich mehrere Chancen nicht, um zumindest den Gleichstand herzustellen. In der 26. ließen sich die Cottbuser nicht mehr bitten und erzielten das vorentscheidende 13:10. Die Dresdner produzierten in der Folge noch 3 ihrer insgesamt 8 technischen Fehler und wurden so vom LHC mit 17:11 klar geschlagen. Das Spiel war ein Abbild der bisherigen wettkampftechnischen Vorbereitung. Die Dresdner suchen ihren Rhythmus.

Tore: Rudow 1, Jurgeleit 1, Reimann 4/2, Mertig 1, Grießbach 1, Matschos 2, Kundsen 1

 

Polizei SV Berlin – HC  14:20 – Steigerung bringt ersten Turniersieg

In der 2. Partie nahmen die Dresdner langsam den Faden auf. Sie starteten besser als in der Begegnung zuvor. Schnell ging man gegen den Viertligisten aus Berlin mit 5:1 in Führung. Vor allem Linksaußen Vladan Kovanovic kam zu leichten Kontertoren. In der Folge konnte man den Schwung aber nicht mitnehmen und die Hauptstädter konnten auf 7:8 verkürzen und gingen wenig später mit 9:8 in Führung. Auch beim 10:9 konnten die Berliner ihre Führung noch behaupten. In der Folge kam auch Torhüter Timo Meinl besser ins Spiel und ermöglichte den Dresdnern durch seine Paraden einige leichte Tore, sodass der HC mit 4 Toren in Folge das Spiel auf 10:13 drehte. Die Berliner ließen sich nicht weiter abschütteln, konnten in der Folge aber auch nicht entscheidend verkürzen. In den letzten 5 Minuten war beim Gegner etwas die Luft raus und so konnten die Dresdner am Ende verdient mit 14:20 siegen.

Tore: Petersen 1, Reimann 1, Mertig 2, Lumpe 1, Grießbach 1, Matschos 3, Kovanovic 6, Knudsen 5

 

LHV Hoyerswerda – HC 16:22 – Souveräner Sieg gegen Gastgeber

Gegen den LHV Hoyerswerda, seines Zeichens Gastgeber, gewannen die Dresdner von vorne bis hinten verdient. Grund war eine weitere Steigerung in allen Mannschaftsteilen. Schon nach reichlich 8 Minuten führte man mit 5 Toren (7:2). Bis zum Ende des Spieles pegelte sich der Vorsprung immer zwischen 4 bis 7 Toren ein. Vor allem die Außen Mertig und Jurgeleit konnten das eine oder andere leichte Tor erzielen. Auch Matthias Rudow wusste sich auf der Spielmacherposition zu steigern. Der für den etwas angeschlagenen Rasmus Hansen gekommene Jörg Reimann setzte ebenfalls immer wieder Akzente. In der Abwehr erlebten die Dresdner trotz einer Steigerung erneut Höhen und Tiefen. Ein sich steigernder Marcel Baslter im Tor konnte die Fehler seiner Vorderleute zunehmend ausbügeln. An Ende gewannen die Dresdner verdient und ungefährdet mit 22:16.

Tore: Rudow 4/2, Jurgeleit 4, Reimann 4/1, Mertig 4, Hansen 1, Matschos 3, Knudsen 2

 

HVH Kamenz – HC 12:20 - Nächste Pflichtaufgabe erledigt

Gegen den Sachsenligisten aus Kamenz musste man leider verletzungsbedingt auf Philipp Grießbach verzichten. Daneben wurde Rasmus Hansen geschont, da er nach seiner Verletzung ruhig wieder aufgebaut werden soll. Das Spiel war von Beginn an eine klare Angelegenheit. Gestützt auf eine sehr gute Torhüterleistung von Timo Meinl, er erhielt unglaubliche 75 Prozent der Bälle die auf das Tor kamen, konnten die Dresdner ihren Vorsprung nach und nach ausbauen. Bei besserer Chancenverwertung hätte der Vorsprung noch höher ausfallen müssen. Wenig gefordert zogen die Dresdner so ihre Kreise und gewannen wenig überraschend mit 20:12.

Tore: Knudsen 3, Kovanovic 5, Matschos 2, Lumpe 1, Mertig 2, Jurgeleit 4, Rudow 1, Petersen 1

 

TSG Lübbenau – HC 13:21 – Sieg im letzten Turnierspiel

Am Ende eines langen Tages besiegte der HC Elbflorenz den Viertligisten aus Lübbenau. Das 21:13 war sicher herausgespielt und der HC zeigte seine stabilste Turnierleistung. Das Team aus Lübbenau war vor dem Spiel der ärgste Konkurrent auf den Silberplatz, hatten sie doch vor der Partie wie die Dresdner 6 Punkte auf der Habenseite. Nach den ersten 15 Minuten des Spieles war die Partie schon vorentschieden. Die Dresdner führten zu dieser Zeit mit 6:12. Die Abwehr agierte noch einmal verbessert und wusste mit Marcel Balster einen sicheren Rückhalt hinter sich. In der verbleibenden Zeit ließen sich die Dresdner nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und fuhren einen sicheren Sieg ein. 

Tore: Petersen 1, Rudow 6/1, Matschos 1, Lumpe 1, Mertig 2, Jurgeleit 2, Kovanovic 2, Knudsen 5

 

Fazit: Seiner Favoritenrolle auf den Turniersieg konnte man aufgrund der Niederlage gegen Cottbus nicht gerecht werden. Ohne Frage, die Dresdner suchen immer noch ihren Rhythmus. Wie schon in Oranienburg  kamen die Mannen von Peter Pysall nur schwer ins Turnier, konnten sich dann aber zunehmend steigern. Auch konditionell passt es, denn die Dresdner zeigten sich bis in das letzte Spiel hinein gut in Schuss und hielten das Tempo hoch. Positiv kann man über weite Strecken auch die Angriffsleistung sehen. Auch wenn noch nicht alles klappte. Hier zeigte man sich aber im Gegensatz zum Turnier in Oranienburg verbessert. Neben den Torhütern agierte vor allem Aufbaurechts Dennis Knudsen sehr konstant. Ebenso war jede Spielminute für Rasmus Hansen sehr wichtig. Die Dresdner wollen ihn weiterhin behutsam aufbauen.

Der LHV präsentierte ein sehr gut organisiertes Turnier, bei dem der LHC Cottbus mit weißer Weste verdient Turniersieger wurde. Die TSG Lübbenau wurde Dritter hinter den Dresdnern. Der Gatgeber aus Hoyerswerda kam auf dem 5. Platz ein.

Der nächste Test der Dresdner folgt am Mittwoch bei der HSG Freiberg.

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