[JT] 5. Spieltag Radebeuler HV vs. HC Elbflorenz II 21:24 (14:08)

Von sauberen Händen und guten Pferden

Am Samstag fand sich die Mannschaft von Trainer Schönfeld in der beschaulichen Lößnitzsporthalle zu Radebeul zum Vorortklassiker ein. Klassisch auch insofern, dass die Landeshauptstädter sich wie jedes Jahr auf die besonderen Gegebenheiten beim RHV einstellen mussten; eine echte Herausforderung für die klebstoffver- bzw. -gewöhnten Elbflorentiner. Beim 1:1 nach 3 Minuten sah es noch halbwegs anständig aus, beim 8:2 für die Hausherren dann schon weit weniger. Zu wenig Bewegung herrschte im Dresdner Spiel, zu schlecht war die Abstimmung in der Dresdner Abwehr. Die Dresdner Auszeit war da auch bereits genommen. Mit der Hereinnahme und dem späteren Wechsel vom „Senior“ Sebastian Geyer auf die halblinke Position brachte zumindest eine ergebnistechnische Besserung auf 8-5. Doch die Sehnsucht nach den klebrigen Fingern schien nach wie vor die Beine und den Kopf zu beeinträchtigen, sodass die Hausherren bis zur Pause auf 14:8 enteilen konnten. Dabei konnten sich die Gäste noch bei Torhüter Ralf Hartmann bedanken, dass der Rückstand nicht noch höher ausfiel.

In der 2. Halbzeit zeigte sich die Abwehr deutlich verbessert, wobei auch zugegebenermaßen die Gastgeber im Angriff deutlich gehemmter wirkten als noch im 1. Durchgang. Den Dresdnern jedenfalls konnte es egal sein, „peu à peu“ arbeitete man sich auf der Anzeigentafel heran (14:12), um beim 16:16 erstmalig wieder auszugleichen. Aufbauend auf den guten individuellen Fähigkeiten der Elbflorentiner, besonders auf denen von Sebastian Geyer, welcher kaum von den Radebeulern zu stoppen war. Und wenn, so geschah dies auf Kosten einer Zeitstrafe bzw. eines Strafwurfes, welche allesamt von Tom Richter gewohnt souverän verwandelt wurden. Schlussendlich gewann das Juniorteam des HC Elbflorenz mit 24:21, muss sich aber doch den Vorwurf gefallen lassen, dass man zum Einen trotz des Sieges deutlichs unter seinen Möglichkeiten blieb und sich zum Anderen nicht an die Vorgaben des Trainers hielt, sonst wäre der alljährliche Vorortklassiker über weite Strecken nicht so nervenaufreibend gewesen.

Es behielten die saubere Weste: Hartmann(Tor), Milles (3), Geyer (7), Schlake, Gaida, Roch (1), Schmidt (3), Welz (1), Richter (7/4), Israel (2), Idel

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