Neuzugang: TJARK DESLER

Der HC Elbflorenz ist auf den Norden gekommen

Morgen am Dienstag den 11. Februar bestreitet er sein erstes Training beim HC Elbflorenz. Grund genug ihn ein wenig vorzustellen!

Der HCE ist auf den Norden gekommen. Könnte man denken, wenn man sich die bisher bekannten Neuzugänge betrachtet. Dabei ist die Erklärung ganz einfach. Erstens, man kann heutzutage keinen Zipfel Deutschlands mehr auslassen, um nach interessanten Spielern zu suchen. Zweitens, das derzeitige Angebot an jungen deutschen Spielern aus unserer Region, welche Qualität sowie Perspektive haben und sich vorstellen können zu einem Drittligaverein mit ambitionierten Zukunftsplänen zu wechseln, ist rar. Drittens, der HC Elbflorenz selbst hat den Dresdner Handball wieder überregional für Spieler aus ganz Deutschland in den Fokus gerückt. Im Unterschied zu den anderen bisher bekannt gegebenen Neuzugängen wird dieser Neuzugang dem HCE aber gleich weiterhelfen.

Die Rede ist vom 1,96 Meter großen Tjark Desler. Ob Neuzugang Tjark Desler von Vergleichen mit seinem Vater manchmal genervt ist oder ob es ihn ehrt? Diese Frage kann er wohl nur selber beantworten. Sein Vater ist im Norden zumindest dem etwas reiferen Publikum kein Unbekannter, denn Wilfried Desler prägte Anfang und Mitte der 1980er Jahre die Handballzeit in Flensburg mit. Der Mann mit dem harten Wurf war ein Publikumsliebling. Es verwundert also kaum, dass sein Sohn Tjark, mittlerweile 23 Jahre, auch das Handball spielen erlernte. In den Anfängen natürlich von seinem Vater. Aber Kinder werden größer und müssen irgendwann ihren eigenen Weg finden. Das tat Tjark Desler auch. Sein Weg führte den Halblinken, der auch auf der Spielmacherposition zurechtkommt, bis in die eingleisige 2. Liga. Mit der HSG Tarp-Wanderup, bei der er schon seit seiner Jugendzeit spielte, war er bis zur kürzlichen Insolvenz des Klubs in der 2. Liga aktiv. Dabei entwickelte er sich in der vorherigen Aufstiegssaison der Tarper-Wölfe, mit einem Zwischenspiel bei der Bundesligareserve der SG Flensburg Handewitt und in der bisherigen Zweitligaspielzeit, immer weiter.

Tjark soll bei den Dresdnern in Zukunft mit dem erfahrenen Alexander Matschos das Duo auf der linken Rückraumseite bilden. Mit Tjark verpflichten die Dresdner einen spielintelligenten, wurfstarken und im Wurf variantenreichen Halblinken, der trotz seiner erst 23 Jahre schon über Erfahrung in der 3. und 2. Liga verfügt und sicher noch nicht am Ende seiner Entwicklung ist. Zudem setzt der HCE damit auf einen jungen deutschen Spieler, der sich nach der Enttäuschung in Tarp bewusst für einen verlässlichen Partner mit Perspektive entschieden hat. Die HCE Verantwortlichen sind sicher, dass Tjark in den nächsten Jahren dazu beitragen wird, den HC Elbflorenz weiterzuentwickeln.

In diesem Sinne: Willkommen Tjark! Dresden und der HCE wird ein hoffentlich langer und erfolgreicher Lebensabschnitt für dich!

 

Zurück