28. Spieltag: HC Elbflorenz vers. TV Groß Umstadt 39:28 (21:12)

HC Elbflorenz erneut dominant – Groß Umstadt chancenlos

Konzentriert wollte der TV Groß Umstadt in das Spiel gegen die Dresdner gehen. Am Ende mussten sich die Hessen nur darauf konzentrieren nicht ein absolutes Debakel zu erleben. Der Trainer des TV hatte auf die Pressekonferenz nach dem Spiel gleich gar keine Lust. Sein Co-Trainer sprach nach der Partie seiner Mannschaft alles ab, was für erfolgreichen Handball nötigt ist.

Aus Sicht der Hessen begann das Spiel gut. Die Mannschaft begann wie vorgenommen konzentriert und hatte zunächst immer knapp die Nase vorn.  Während die Gäste bis zum 7:7 in der 12. Spielminute vor allem im Positionsangriff erfolgreich waren, trafen die Dresdner immer wieder aus der schnellen Mitte. Dabei war bei den Sachsen schon früh klar, dass Spielmacher Matthias Rudow einen Sahnetag erwischt hatte. Allein in der 1. HZ traf er 7mal ins gegnerische Gehäuse und das gleich mehrfach sehenswert. Zudem zog er im Aufbau klug die Fäden. Bis zum 7:7 konnte der TV noch mithalten, dann ging es jedoch bis zum Pausentee nach und nach dahin. Über die Zwischenstände 12:7, 16:8 und 17:9 hatten die Hausherren das Spiel mit einer 21:12 Halbzeitführung im Prinzip entschieden. Dabei hatten die Hessen einiges probiert z. B. die nicht richtig greifende 3:2:1 Abwehr auf eine 6:0 Formation umgestellt. Dies allerdings ohne durchschlagenden Erfolg. Die Hausherren konnten sich im Gegensatz dazu in der Abwehr im Verbund mit HCE Torhüter Marcel Balster immer mehr steigern. Gerade die Aufbauakteure des Gegners hatten immer weniger leichte Würfe. Dies veranlasste Gästetrainer Tim Beckmann in der 22. Minute schon zu seiner zweiten Auszeit. Einzig es blieb alles beim Alten. So ging es mit der schon erwähnten Führung in die Halbzeitpause. In der Kabine nahmen sich die Dresdner vor, gerade in den ersten 10 Minuten der 2. HZ noch einmal Gas zu geben. TV Trainer Beckmann saß in der Halbzeitpause hingegen noch lange auf seiner Bank und brütete über seinem Taktikboard. Er schien ob des Gesehenen etwas ratlos. 

Etwas mehr als fünf Minuten nach der Halbzeitpause hatten die Dresdner den Vorsprung auf 11 Tore ausgebaut (25:14). Bis zur 48. Minute ließen die Dresdner jedoch nun die Zügel etwas schleifen und so konnten die Mannen um Rückraumshooter Bettin das Spiel offener gestalten und verkürzten teilweise bis auf 6 Tore (27:21, 28:22). Ab der 50. Minute fingen sich Tiger wieder, auch weil die durch Trainer Peter Pysall ab der 45. Minute gemachten Spielerwechsel nach Anlaufschwierigkeiten immer besser griffen. So zog der HC Elbflorenz weiter seine Kreise und baute den Vorsprung wieder nach und nach auf den letztendlichen 39:28 Entstand aus. Dabei trafen die Dresdner wie schon in der 1. HZ gleich mehrfach sehenswert.

Fazit: Die Dresdner waren auf Grund des Hinspieles extrem motiviert in dieses Spiel gegangen. Dies schlug sich am Ende auch deutlich im Ergebnis wieder. Der TV Groß Umstadt konnte lediglich 20 Minuten handballerisch mithalten. Der HC Elbflorenz sendet damit ein deutliches Signal im Kampf um Platz 5 und ist so weiterhin eines der besten Teams der Rückrunde. Im Kampf um Platz 5 sind mit der HSG Nieder-Roden und der SG Wallau noch zwei weitere Teams im Rennen. Jetzt geht es für den HCE in die wohlverdiente Osterpause um danach noch einmal für die letzten beiden Partien voll anzugreifen.

Tore: Rudow 8, Desler 2, Scholz 1, Hansen 3, Reimann 6/5, Mertig 4, Petersen 3, Grießbach, Kaiser 2, Kovanovic 6, Knudsen 3, Matschos 1, Balster/Meinl (beide Tor)

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