15. Spieltag: HC Elbflorenz vers. HC Aschersleben 34:29 (17:14)

HC macht nächsten Heimsieg perfekt

Siege in eigener Halle müssen bei den Dresdnern der Anspruch sein. Diesem Anspruch wurde das Team von Peter Pysall in dieser Saison nicht immer gerecht, jedoch sind die HCler nach dem letzten Heimspiel im Jahre 2013 auf einem guten Weg. Und das kam so:

HC Elbflorenz 2006Die Dresdner kamen gut ins Spiel und führten nach 22. Minuten schon klar mit 15:9. Martin Petersen hatte in der Phase davor für die Dresdner den Torreigen eröffnet und Denny Mertig kurz danach das 2:0 nachgelegt. Mann der ersten Minuten war aber Timo Meinl, denn er parierte bis zur 8. Minute fünf Bälle u. a. einen Strafwurf. Eine Schrecksekunde hatten die Dresdner am Anfang des Spieles zu überstehen, als Mannschaftskapitän Mario Scholz in der 4. Minute mit einer Handverletzung vom Feld musste. Er konnte später glücklicherweise weiterspielen. Das der Vorsprung vor allem zwischen der 11. Minute (6:4) bis zur 22. Minute (15:9) anwuchs war einer guten Dresdner Abwehr und einem im Angriff erneut stark spielenden Philipp Grießbach zu verdanken. Er markierte alleine in dieser Phase vier Tore und es war vom Tor aus spitzem Winkel bis zum sehenswerten Unterhandwurf alles dabei. Ab der 25. Minuten folgten die Dresdner nahezu identisch der gleichen Prozedur wie in Vorsfelde. Der Spielfluss geriet in den letzten 5 Minuten der 1. HZ zunehmend ins stocken. Vorne hatte man Probleme im Spielaufbau und hinten bekam man über die gesamte 1. HZ vor allem den starken Ascherslebener Kreisläufer Maciej Gebala nicht in Griff. Der griff sich nicht nur jeden zurückspringenden Ball, sondern verarbeitet die Zuspiele seiner Mitspieler zudem sehenswert. Der HC Aschersleben nutzte die Schwächephase der Hausherren und verkürzte erst vom 15:9 auf 15:12 und wenig später auf 16:14. Viel lief in dieser Phase bei den Dresdnern nicht mehr zusammen und so war der Schlusspunkt der Dresdner, nämlich ein Tor fast mit dem Pausenpfiff von Matthias Rudow, ein wichtiges Erfolgserlebnis, mit dem es mit einer 17:14 Führung in die Pause ging. Der HC hatte knapp 25. Minuten eine gute Partie gemacht und sich innerhalb von 5 Minuten fast um die Lorbeeren gebracht.

HC Elbflorenz 2006Beide Mannschaften blieben nicht lange in der Kabine und waren scheinbar heiß auf die 2. HZ. Die Korrekturen in der Halbzeitansprache waren scheinbar nur kleinerer Natur gewesen. Bei den Dresdnern durchaus verständlich, denn sie waren die Ton angebende Mannschaft in der 1. Spielhälfte. Die 2. Halbzeit verlor dann etwas den Spielfluss des 1. Abschnittes. Die Gäste aus Sachsen-Anhalt trafen zuerst im 2. Spielabschnitt. Ein insgesamt gut agierender Spielmacher Martin Wartmann setzte für den HC aus Aschersleben den Treffer zum 17:15. Die Hausherren operierten zu Beginn der 2. HZ stark in der Abwehr und wussten zudem die eigene Überzahl im Deckungsverband gut zu nutzen. Der im Spiel weitestgehend abgemeldete HC Toptorschütze Veta Mindaugas wurde in kurze Deckung genommen und im Spiel 4 gegen 5 ergaben sich für die Gäste kaum Möglichkeiten. Einziger Schönheitsfehler aus Sicht der Dresdner, die Bälle die man sich in der Abwehr hart erkämpft hatte, gab das Team aus Sachsen dann wieder zu leicht her. Vor allem in der schnellen Vorwärtsbewegung handelte das Team teilweise fahrlässig. So blieben die Gäste weiter im Spiel ohne zunächst wirklich an einer Wende zu schnuppern. In der 47. Minute war es dann aber fast soweit, denn nimmermüde Ascherslebener hatten durch Treffer von Weber, Eulenstein und Seifert den 24:23 Anschluss hergestellt. Auch eine Rote Karte gegen ihren Abwehrspezialisten Frank Seifert hatte den Gast zuvor nicht aus dem Konzept gebracht. Das Timo Meinl vorher beim Stand von 22:19 erneut einem Strafwurf gehalten hatte, trug auch nicht zur Beruhigung des Dresdners Spiels bei. HC Elbflorenz 2006Als Tim-Philip Jurgeleit einen von Philipp Grießbach stark herausgeholten Strafwurf zum 25:23 verwandelte und in der Folge nach Ballgewinn durch Konter zum 26:23 traf, hatten sich die HCler wieder ein kleines Polster geschaffen. Eben dieser Jurgeleit machte sieben seiner neun Treffer in der 2. HZ und war so Mann der 2. HZ. In der Folge sollten die Gäste nie mehr näher als auf zwei Tore herankommen. Als Alexander Matschos dann noch zwischen der 51. und 54. Minute dreimal in bester Matschos Manier den Ball in den gegnerischen Kasten hämmerte, war das Spiel fast schon entschieden. Endgültig den Deckel drauf machte Vladan Kovanovic mit dem Treffer zum 31:26 in der 56. Minute. Eine anschließende Manndeckung der Gäste brachte nicht mehr als ein kleines Strohfeuer und so gewannen die Dresdner verdient mit 34:29.

Fazit: Die Dresdner gewannen ihr Heimspiel gegen einen respektablen HC Aschersleben verdient. Die Gäste zeigten immer wieder warum sie teilweise schon sehr gute Spiele gemacht haben. Die Dresdner freuten sich über die Punkte 16 und 17 sowie über den siebten Sieg aus den letzten neun Spielen. Die Mannschaft um Peter Pysall konnte vor allem im Angriff überzeugen. Außerdem freute man sich erneut über die tolle Unterstützung von den Rängen. Die Fans der Dresdner hatten sich auch diesmal wieder etwas einfallen lassen und sich so nicht für dieses Spiel ein Extralob verdient!!! DANKE!

Tore: Jurgeleit 9/4, Rudow 1, Scholz 2, Hansen 3, Reimann, Mertig 4, Petersen 1, Lumpe, Grießbach 6, Kaiser 1, Matschos 6, Kovanovic 1, Balster/Meinl (beide Tor)

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