11. Spieltag: SG Wallau vers. HC Elbflorenz 26:23 (17:12)

Im Angriff hakt es – Punkte bleiben in Wallau

Der HC Elbflorenz 2006 verliert im Spiel gegen die SG WallauAm Ende blieben die Punkte verdient in Hessen, denn die Dresdner schlugen in der 2. HZ sämtliche Einladungen der seit mehr als 2 Jahren daheim ungeschlagen Hessen aus, die Punkte mit nach Dresden zu nehmen. Außerdem hatten die Hessen zumindest eine HZ konstant gespielt. Dies gelang dem HC nicht. In der 2. HZ hatte man das Gefühl beide Mannschaften beobachten jeweils ihre eigenen Torhüter bei einer Glanzparade nach der anderen.

Das Spiel begann furios denn beide Mannschaften drückten richtig auf das Tempo. So stand es in der 13. Minute 8:8 und das wirkliche Endergebnis war kaum zu vermuten. Bei den Dresdnern setzen dabei vor allem Tim-Philip Jurgeleit auf Linksaußen und Spielmacher Matthias Rudow die Akzente. In der Folge verloren die Dresdner aber die Kontrolle über das Spiel und kamen mit 13:8 ins Hintertreffen. Die Hessen bestraften die Fehler und Fehlwürfe, u. a. vom Siebenmeterpunkt, eiskalt und waren zunehmend über ihr schnelles Spiel erfolgreich. Die Sachsen konnten sich zunächst wieder erholen und kamen durch Tore von Kaiser, Kundsen und Lumpe wieder auf 13:11 heran. Auch beim 14:12 in der 23. Minute hatten die Dresdner zwar weiterhin Probleme ihr Angriffsspiel zu entwickeln, waren aber weiterhin auf Schlagdistanz. Drei weitere Fehlwürfe und die Technischen Fehler 7 und 8 ermöglichten gedanklich schnelleren Wallauern allerdings den Vorsprung bis zum Pausentee auf 17:12 auszubauen. Die Dresdner hatten vor allem im Angriff einfach zu viele Fehler gemacht sowie Wurfchancen weggelassen um nach 30 Minuten besser dazustehen.

Timo Meinl vom HC Elbflorenz 2006 glänzt im Spiel gegen die SG WallauDie 2. HZ war am Ende ein Privatduell zwischen HC-Torhüter Timo Meinl und SG-Keeper Sebastian Schermuly. Und obwohl der Dresdner Torhüter das Duell im 2. Spielabschnitt für sich entschied – 11 Paraden bei 9 Gegentoren – konnten die Dresdner am Ende daraus kein Kapital schlagen. Bis zur 50. Minuten hatte der Dresdner Keeper schon 8 Bälle pariert, u. a einem Siebenmeter. Insgesamt entschärfte er an diesem Tag drei Strafwürfe. Die Dresdner rissen wahrlich im Angriff weiterhin keine Bäume aus, waren aber beim 21:19 aus Sicht der Gastgeber weiter im Spiel. In der Folge nutzen die Elbflorenzer ihre Chancen zum 21:20 und 23:22 nicht und das trotz guter Einwurfmöglichkeiten. Als man zu Beginn der 58. Minute zusätzlich noch eine Zeitstrafe kassierte und in Unterzahl die Chance zum 24:23 frei vom Kreis ausließ, hatten die Gäste die letzte Chance das Spiel zu drehen verspielt, denn die Hausherren warfen im Gegenangriff das 25:22. Bei noch 90 Sekunden zu spielen war damit das Spiel entschieden. Der Rest der Zeit brachte noch jeweils ein Tor für beide Teams und das Spiel endete 26:23.

Fazit: Zwar konnten die Dresdner erneut auf der Torhüterposition überzeugen und hatten auch in der Abwehr wieder gute Phasen, jenes reichte an diesem Tag aber nicht aus. Vor allem die Dresdner Angriffsleistung brachte die Dresdner an diesem Tag um jede Chance das Spiel zu gewinnen. 14 Technische Fehler sind zudem viel zu viel. Die Mannschaft kämpfte ohne Frage, aber eben an diesem Tag oft mit stumpfen Waffen. Nach zuletzt drei Siegen in Folge war diese Niederlage durchaus vermeidbar. Nach drei Auswärtsspielen am Stück und mehr als respektablen 4:2 Punkten aus diesen, wollen die Dresdner nun am kommenden Samstag im Heimspiel gegen die TG Münden ihren Aufwärtstrend wieder fortsetzen. 

Tore: Jurgeleit 4, Rudow 5, Scholz, Hansen, Mertig 3, Lumpe 1, Reimann 3/3, Kaiser 2, Matschos, Kovanovic, Knudsen 5 Balster/Meinl (Tor)

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