29. Spieltag: HC Elbflorenz vs. MTV Vorsfelde 35:16 (20:06)

Emotional und spektakulär zu Platz 5

Martin Kaiser | HC Elbflorenz 2006Mario Scholz, Martin Kaiser, Philipp Grießbach, Lars Lumpe, Vladan Kovanovic, Dennis Knudsen, Martin Petersen und Rasmus Hansen, nichts anderes kann am Anfang dieses Spielberichtes stehen! Diese 8 Spieler wurden vor dem letzten Heimspiel der Saison mit viel Beifall und Emotionen verabschiedet und nach dem Spiel zusammen mit ihren Mitspielern mit noch mehr Emotionen gefeiert. Vor allem die, welche schon länger beim HC dabei sind bzw. ihn wohlwollend begleiten, müssen sicherlich beim lesen einiger Namen einmal kurz durchatmen, denn scheiden tut bekanntlich auch weh. Alle Namen zusammen sind wie ein Blick in die Vergangenheit, denn alle 8 Spieler symbolisieren die Entwicklung des Vereins in den letzten Jahren. Neben der positiven sportlichen Entwicklung hat jeder dieser Spieler zudem seine menschlichen Spuren im Verein hinterlassen und den HC Elbflorenz so zu dem gemacht was er heute ist. Das gilt nicht nur aber im besonderen für Mannschaftskapitän Mario Scholz. Mit ihm verliert der Verein einen Spieler der ersten Stunde, der wie kein anderer seit 2006 die 1. Männermannschaft des HC Elbflorenz sportlich wie charakterlich geprägt hat. In diesem Sinne setz er Standards für nachfolgende „HC-Mannschaftskapitänsgenerationen“.

Das Spiel begann etwas holprig von Dresdner Seite, war aber dann nach gut 15 Minuten entschieden. Die Gäste aus Vorsfelde fanden in der 1. HZ kein probates Mittel gegen die Dresdner Abwehr sowie HC-Keeper Timo Meinl und erzielten so lediglich 6 Tore. Alleine Blockmonster Rasmus Hansen hatte bis zur Pause schon 5 blitzsaubere Blocks auf seinem Zettel stehen. Der HC kam nach den ersten 5 Spielminuten zunehmend ins rollen. Die Kombination aus starker Abwehr und gutem Angriff bescherten den Hausherren dann auch die 20:6 Halbzeitführung. Die Vorsfelder, welche sich viel vorgenommen hatten, kamen garnicht zum kämpfen denn sie waren absolut chancenlos. Die Dresdner boten ihren zahlreich erschienen Zuschauern schon im 1. Spielabschnitt einiges. Ob es das 800 Saisontor für den HC von Alexander Matschos war oder das sehenswerte Kempator nach Konterpass vom jungen Tom Hartmann. Auch Dennis Knudsen, der bei seinen Toren von seinen Mitspielern auf der Bank mit einem „Knud so“ gefeiert wurde, zeigte noch einmal warum er dem HC-Spiel auf der Halbrechtenseite in den letzten anderthalb Jahren eine ganz neue Qualität verpasst hat. Alles in allem: Die Zuschauer kamen auf ihre Kosten. Auf der Dresdner Bank herrschte frühzeitig eine angemessene Lockerheit, die vor allem zeigte, was für einen Spaß das gesamte Team vor heimischer Kulisse noch einmal miteinander haben wollte. Am Ende des Tages gelang dem Team die Mischung aus Lockerheit und Leistung.

Jörg Reimann | HC Elbfloenz 2006In der 2. HZ ließ die absolute Dominanz der Sachsen etwas nach. Gerade zwischen der 40. und 55. Minute hatte man das Gefühl die Dresdner hatten 2 Gänge nach unten geschaltet, auch weil man nicht mehr alle Wurfchancen so konsequent nutzte wie im 1. Spielabschnitt. An diesem Tag war dies aber auch nicht so wichtig. Es ging darum mit den Fans noch einmal einen schönen Handballtag zu zelebrieren und so auch den scheidenden Spielern noch einmal einen emotionalen und sportlich gewinnbringenden Abschied zu schenken. So wurden dann auch die Aktionen der oben schon genannten Spieler besonders gefeiert. Auch in der 2. HZ gab es dazu immer wieder Anlass, wie z. B. den Schlagwurfhammer von Rechtaußen Martin Kaiser zum zwischenzeitlichen 23:7 für die Hausherren. Die spektakulären Flugeinlagen eines Philipp Grießbach auf Halbrechts wurden von den Zuschauern ebenso honoriert wie einer der typischen Unterhandwurftreffer von Spielmacher Martin Petersen. Wirklich entscheidend kamen die Gäste aus Niedersachsen nicht mehr ins Spiel. Die Dresdner zogen ihre Kreise und konnten so erneut ein Spiel in der 3. Liga Ost klar für sich entscheiden.

Fazit: Das Spiel hatte auf und neben dem Platz alles was so ein letztes Heimspiel mit der Verabschiedung verdienter Spieler braucht. Daneben sicherten die Dresdner mit dem Sieg endgültig Platz 5 und so den bisher größten Erfolg in der jungen Vereinshistorie. Darauf kann der Verein zu Recht stolz sein. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle noch einmal den Fans, welche dem Spiel einen tollen Rahmen gaben! DANKE!

Mario Scholz, Martin Kaiser, Philipp Grießbach, Lars Lumpe, Vladan Kovanovic, Dennis Knudsen, Martin Petersen und Rasmus Hansen, nichts anderes kann am Ende dieses Spielberichtes stehen!!!

Tore: Hartmann 5, Rudow 2, Desler 2, Scholz 2, Hansen 1, Reimann 7/4, Petersen 2, Grießbach 2, Mertig, Kaiser 4, Matschos 4, Knudsen 4, Balster/Meinl (Tor)

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