24. Spieltag: HC Elbflorenz vs. SG LVB Leipzig (Vorschau)

Sachsenderby mit Dresdner Personalsorgen

Der kommende Gegner SG LVB Leipzig ist sozusagen die dritte Handballkraft in der Messestadt. Für den HC Elbflorenz 2006 ist das Spiel gegen die Messestädter das letzte von insgesamt vier Sachsenderbys. Die Messestädter waren für die Dresdner eine Art Geheimfavorit für diese Spielzeit und es sieht so aus, als würde der LVB nun zum Saisonendspurt ansetzen, denn in den letzten 4 Spielen blieb das Team von Trainer Löther ungeschlagen. Die Hinspielniederlage haben die Leipziger sicher noch nicht vergessen und sinnen wohl auf Revanche. Dementsprechend ist mit einem heißen Sachsenderby zu rechnen. Auswärts haben sich die Leipziger in dieser Saison oft als schwerer Gegner erwiesen. So empfängt der HC Elbflorenz in diesem Sachsenderby mit der SG LVB eine starke Mannschaft. (Die ausführliche Vorstellung der Leipziger wie immer im Hallenheft „Beutezug“).

Die Dresdner gehen mit einer großen personellen Hypothek in dieses Derby. Mit Tim-Philip Jurgeleit und Matthias Rudow mussten sich gleich zwei Schlüsselspieler der Dresdner operativen Eingriffen unterziehen. Prognosen über den jeweiligen Heilungsverlauf sind eher schwierig. Zudem kommen noch Spieler wie bspw. Rasmus Hansen und Philipp Grießbach hinzu, die nach und nach ausloten müssen, was nach der Verletzung schon wieder bis zum Spiel am Samstag möglich ist. Trotz der personellen Unwägbarkeiten will der HC Elbflorenz natürlich die Punkte in Dresden behalten. Sollte dies gelingen, hätte man keines der diesjährigen Sachsenderbys verloren. Jedoch ohne Fleiß kein Preis und so müssen die Dresdner in eigener Halle wieder Gas geben wie im Stadtderby gegen Pirna. Eine ähnliche Angriffsquote wie gegen die Youngsters aus Magdeburg sollte man umgekehrt jedoch tunlichst vermeiden. Die Mannschaft hat vor allem in der 2. HZ in Magdeburg gezeigt, dass sie es besser kann. So hoffen die Dresdner mit der Unterstützung der Fans die Personalsorgen auszugleichen, um am Ende die Punkte in der Landeshauptstadt zu behalten.

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