Brutale Spielweise vs. Motivierten Positionsangriff

Am Samstag kam es zum Duell des Tabellenneunten gegen den Tabellensechsten. In dem sogenannten Kellerduell standen sich in der Nassauhalle die zweite Abteilung des „neu“ gegründeten HSV Weinböhla und die dritte Mannschaft des HC Elbflorenz gegenüber. Die Devise für beide Mannschaften war klar. Der HSV wollte aus dem Tabellenkeller entkommen und der HC seine Siegesserie fortsetzen.

Die guten Vorsätze hatten die HC’ler besser verinnerlicht, denn man ging schnell mit 1:6 in Führung. Zum einen lag dies am guten Angriffsspiel und zum anderen an einer stabilen Abwehr mit einem gut aufgelegten, aber manchmal ein bisschen unglücklich agierenden Mängelman. Vorne ließ man den Ball geduldig durch die eigenen Reihen laufen und kam somit zu einfachen Toren. Allerdings wurden auch in der Abwehr erkämpfte Bälle zu Tempogegenstößen genutzt, welche zum Beispiel durch Marvin erfolgreich abgeschlossen wurden. Allerdings kam der Gegner nach seiner Auszeit besser ins Spiel und der eine oder andere gute Konterpass wurde nicht gefangen, sodass der Gegner auf 4:7 herankam, und Coach Kaisen auch zu seiner ersten Auszeit gezwungen war. Die eingewechselten Vali und Fischi brachte wieder etwas Schwung in die Partie und es konnte ein 6 Tore Vorsprung zum 9:15 Pausenstand herausgeworfen werden.

Die in der ersten Halbzeit verteilten Nicklichkeiten des Tabllenvorletzten wurden in der zweiten Halbzeit brutaler und fanden mit einem absichtlichen Schlag von Sportsfreund Hempelt in das Gesicht von Capitano Kirchhoff ihren Höhepunkt. Je mehr die Härte auf Seiten des Gegners zunahm, desto inkonsequenter pfiff das Schiedsrichtergespann. Sie versäumten den Gesichtsschlag mit Rot zu ahnden und in Folge glich das vermeintliche Handballspiel eher einem Faust – und Ringkampf. Leider ließen sich die Elbflorentiner in bestimmten Situationen von dieser Spielweise anstecken und schimpften teilweise wie ein ganzes Rohrspatzennest, welches durch den Kaiser und den Handballpapst mit ruhigen Worten gefüttert wurde und somit etwas zur Ruhe gebracht werden konnte. Auch die in den letzten 10 Minuten gespielte Manndeckung gegen „das Gehirn“ des Elbflorentiner Angriffs brachte keinen Erfolg, sodass ein 26:20 und zwei Auswärtspunkte mit nach Hause genommen werden konnten.

Fazit des Spiels sind die oben erwähnten zwei Auswärtspunkte und dass sich die Mannschaft in provozierenden Situationen mehr im Griff haben muss, wie es Andreas und der Dieter vorgemacht haben. Weiterhin wünschen wir an dieser Stelle Pitscher alles Gute, der sich aller Indizien zu Folge, das Schlüsselbein gebrochen hat!

Es spielten: Doni, Pitscher, Mängelman, Lehmor (2 Tore/ davon 1 Siebenmeter), Nick (2), Fischi (3), Hart’l (7/4), Capitano (2), Heiko, Fred (1), Vali (3), CarBru (2), Air Centner (1), Marvin (3)

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