Der Knoten ist geplatzt, Serie gestartet , Aufwärtstrend zu erkennen!

 

Allerdings begann das Spiel erstmal wieder mit einem mentalen Dämpfer. Musste man schon gegen Niederau eine Vielzahl an Ausfällen hinnehmen, so setzte sich dies zum heutigen Spiel leider fort. Aus unterschiedlichsten Gründen fehlten bereits im Vorfeld vier Spieler, aber damit nicht genug meldete sich kurz vor Spielbeginn auch der Etatmäßige Linksaußen grippegeschwächt ab. Von dieser Stelle allen angeschlagenen Spielern gute Besserung. Zum Glück unterstützten uns aber wieder zwei Spieler aus unserer A-Jugend, vielen Dank an dieser Stelle an Valli und Christoph!

Die Dritte des HC Elbflorenz hat aber bereits vor einer Woche gezeigt, das sie nunmehr in der Lage ist solche Situationen zu meistern. Zwar begann das Spiel mit einem 1:2 Rückstand aber durch eine in weiten Belangen gute Abwehrarbeit und ein schnelles Umkehrspiel wurde bis Mitte der 1.Halbzeit eine deutliche 9:4 Führung herausgespielt. Dies hatte zur Folge, das der Gast aus dem Dresdner Süden sein erste Auszeit nahm. Immerhin war Gittersee mit allem angereist, was Rang und Namen hat wollte man doch unbedingt dieses Spiel gewinnen. Doch auch die kurze Pause half nicht viel –Pausenstand 12:9.

Womit wir bei einem bedeutenden Ereignis der Weltgeschichte sind. 22 Jahre und genau 3 Tage nach dem Fall der Berliner Mauer erstand auf dem Spielfeld der Energieverbundarena eine neue, diesmal menschliche Mauer. So ziemlich alles, was der Abwehr doch mal durchflutschte, prallte an Andreas „die Mauer" Donath ab. Neun Gegentore in Halbzeit eins sprechen eine deutliche Sprache.

Dennoch mahnte der Trainer in der Pause nochmals die Abwehrarbeit an, kamen doch zu viele gegnerische Würfe durch. Die zweite Hälfte verlief ähnlich der ersten, eine deutlichere Führung als mit drei Toren konnte bis zum 20:16 allerdings nicht herausgespielt werden, was wohl der personellen Situation geschuldet sein darf. Immerhin begannen wir wohl mit der X-ten Aufstellung diese Saison. Aber die Mannschaft hat an diesem Tage eine große Moral und eine hervorragende kämpferische Leistung geboten.

Zum Ende des Spieles durfte sich unsere" Mauer" dann noch ein paar kurze Auszeiten nehmen, in denen er sehr gut vertreten wurde. So gelang es Männgelman noch 3 Minuten vor der Schlusssirene bei einem 7-Meter, sich den Ball voll auf die 12 platzieren zu lassen, was folgerichtig die Rote Karte für den Werfer bedeutete. An dieser Stelle auch ein Dank an beide Schiedsrichter, über deren Leistung wohl keine der beiden Mannschaften allzu ärgerlich sein dürfte. Ein Riesendank gilt insbesondere unseren treuen Fans!!!

Noch ein Blick voraus: Nun gilt es in der spielfreien Zeit neue Kräfte zu Sammeln, die Kranken sollen sich erholen und über das Training müssen wir noch stabiler in Angriff und Abwehr werden. Und eines sollte nun auch dem letzten klar geworden sein: Mit der richtigen Einstellung ist in dieser Liga jeder zu schlagen , das heißt Vollgas über 60 Minuten egal ob der Gegner aus dem oberen Tabellendrittel stammt oder wie in drei Wochen von unten. Die Vorbereitung auf Weinböhla läuft!!!

Spielfilm:1:2 , 9:4 , 12:9 ; 16:12 , 20:16 , 25:20

Es siegten: Andreas „die Mauer" Donath, Maik „voll auf die Zwölf" Engelmann, Sven „die Schulter" Pitschmann( alle Tor); Andre „ich hab Rücken" Otto (5 Tore), Falko „das Eichhörnchen" Berger (2), Steffen „die Zeitlupenfinte" Nickler (3), Michael „Lehmer" Lehmann, Marvin „Marv" Steglich (1), Michael „Short Man" Hartmann (9/4), Frederik „Rückraumbomber" Mädel (2), Valentin „Wälentine" Rudloff (3), Christoph Wölfchen Wolff

Die Macher am Regiepult: Andreas „der Kaiser" Kaiser, Dieter „der Handballpapst" W.W. Seidler, und mal wieder und
gern gesehen Joachim Seidler

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