Wichtiger Punktgewinn

33:25, nein das ist nicht das falsche Ergebnis, sondern das Durchschnittsalter der beiden Kontrahenten an diesem letzten Märztag des Jahres 2012, wobei unsere drei A-Jugendlichen den Schnitt erheblich drückten. Aber immerhin stehen da acht Jahre Altersunterschied und der Trainer gab die Marschroute aus mit Tempohandball über die erste und zweite Welle das Spiel siegreich gestalten zu wollen. Zumindest war das Protokoll mit 13 Teilnahmeberechtigten gut gefüllt und somit genügend Wechselpersonal vorhanden um dieVorgaben zu erfüllen.

Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, zumindest zu Beginn des Spiels. Denn den Start schenkten die Kaiserschützlinge erst mal mit 2:5 ab. Dieser Rückstand blieb auch bis zum 8:11 stabil, was zum einem an einer mangelnden Chancenverwertung als auch an viel zu leicht kassierten Gegentoren lag. Aber wer 1:0 führtder stets verliert, und diese alte Weisheit sollte an diesem Abend ihre Gültigkeit behalten. So nahm der Gegner nach ca. 20 Min. seine Auszeit was aber der HC zu seinen Gunsten nutzteund über ein 11:11 zum 14:12 Halbzeitstand kam. Hierbei sollte ein Torschütze mit Lehmi besonders hervorgehoben werden der nach einem Pass der Marke „ich weis selber nicht für wen der war“ von Timmy einen Tempogegenstoß sicher abschloss.

Die zweite Halbzeitb begann auf Gegners Seite mit einigen Umstellungen und man hatte den Eindruck den jungen Kerlen geht die Puste aus. Im Gegensatz dazu waren die Umstellungen auf Elbflorentiner Seite nicht zweckentfremdet und nun konnte die Trainerforderung immer besser umgesetzt werden. So konnte aus einer solideren Abwehr mit guten Torhütern die lediglich 21 Gegentore zuließen, und einem schnellem Umkehrspiel der Vorsprung auf 10 Tore (27:17) ausgebaut werden. Und genau da wirft sich die Frage auf: warum ausgerechnet jetzt, wo das Spiel entschieden ist holt der Gast die große Keule raus? Handball ist eine Kontaktsportart keine Frage aber den Gegner noch in dessen Hälfte ohne jegliche Chance auf einen Ballgewinn derart umzunieten das den Schiedsrichtern gar keine andere Möglichkeit bleibt als 30 Sekunden vor Ultimo Rot zu ziehen werden sich die Weinböhlaer vielleicht selber fragen. Eventuell war es der Frust darüber von den „alten Säcken“ überrannt worden zu sein.

Am Ende ließen die Hausherren auch aufgrund einiger Umstellungen mehr Gegentore zu als selber welche zu erzielen, was dem 28:21 Sieg aber nicht gefährdete. So kommt es nun am 14.04. zum Endspiel gegen Radebeul um den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt zu machen. Dafür alle Konzentration. Ein Dank noch an alle wieder sehr zahlreich erschienenen Fans für ihre tolle Unterstützung, hoffentlich auch in Radebeul.

Es spielten: im Tor Timmäh, Mängelman; Fallmeister Kleeken 8, Eichhörnchen, CaBru,Nick 1, Lehmi 1, Fischman 6, Burgerking Mc.Chicken Hinze 1, Marv 2,Hart´l 7/4, Churchhope 1, CaRe 1
Auf der Bank: Coach Kaiser, Handballpapst D.W.W. Seidler

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