9. Spieltag: HSG Pohlheim vers. HC Elbflorenz (Vorschau)

HC Elbflorenz reist nach Pohlheim 

Die längste Auswärtsfahrt der Saison haben Dresdner am Wochenende zu bewältigen. Es geht in das ca. 60 km von Frankfurt am Main entfernte Pohlheim zur HSG Pohlheim. Die Pohlheimer haben ein kurioses Handballjahr 2012 hinter sich. Sportlich waren die Hessen eigentlich abgestiegen, wurden dann aber verspätet wieder in die Oststaffel aufgenommen (wir berichteten). Die verspätete Aufnahme in die 3. Liga Ost stellte die Verantwortlichen der HSG vor gewisse Probleme, denn die personelle, wirtschaftliche und organisatorische Planung war schon weit fortgeschritten und auf die 4. Liga ausgelegt.  Zudem musste der Pohlheimer Trainer Thomas Wallendorf unglaubliche 11 Neuzugänge ins Team integrieren. Hier handelt sich vor allem um Spieler aus der Region. Alles in allem eine Mammutaufgabe. Die Pohlheimer waren sich vor der Saison bewußt, dass sie wie die Dresdner um den Klassenerhalt spielen. Bisher holten die Hessen aus 8 Spielen 4 Punkte. Die Punkte resultierten bisher aus Heimspielsiegen gegen den ESV Lok Pirna und den LHC Cottbus. Dabei zeigten die Pohlheimer vor allem gegen Pirna eine bärenstarke Leistung. Gleiches werden die Hessen sicher auch gegen die Dresdner versuchen. Die Pohlheimer setzen vor allem auf ihre Heimspiele, konnten sie doch bisher auswärts nicht einmal wirklich an den Punkten schnuppern. Außerdem ist die HSG was den Kampf um den Klassenerhalt angeht weiterhin voll im Geschäft, denn bis zu Platz 6 haben alle anderen Mannschaften lediglich 4 Punkte mehr aufzuweisen. Nicht wenige etablierte Teams haben es bisher schwer ihren angestrebten Platz in der Tabelle zu finden.  Alles in allem ist die HSG Pohlheim also vor allem in eigener Halle ein ganz unangenehmer Gegner.

Über 800 Reisekilometer und dann ohne zählbaren Erfolg nach Dresden kommen, nein das will der HC nicht. Die Dresdner haben es in der Woche vor ihrem spielfreien Wochenende noch einmal richtig „krachen“ lassen. Die Belastung war hoch. In der Woche vor dem Pohlheim Spiel ging es nun vor allem um den Feinschliff. Dabei haben die Dresdner sich per Video nicht nur den Gegner angesehen, sondern auch die eigene Spielweise in den vergangenen Spielen. Bei letzterem ging es darum in welchen Bereichen noch mehr Potenzial steckt, aber auch darum was schon gut läuft. Wer alles die Reise mit nach Pohlheim antritt, um das zweifellos vorhandene Potenzial auszuschöpfen, ist indes ungewiss. Am Ende ist es in Pohlheim vor allem ein Spiel des Willens. Die Dresdner haben schon verschiedentlich unter Beweis gestellt, dass sie einen starken Willen besitzen. Dies heißt es in Pohlheim 60 Minuten wieder zu zeigen, um mit zählbarem in die sächsische Landeshauptstadt zurückzukehren.

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