30. Spieltag: LHC Cottbus - HC Elbflorenz (Vorschau)

HC reist nach Cottbus zum letzten Spiel der Saison

„Geld regiert die Welt! Wir bleiben dennoch unserem Weg, auf die eigene Jugend zu setzen treu und spielen nur so hochklassig, wie es die wirtschaftliche Situation erlaubt.“ Dies konnte man zuletzt auf der Facebookseite des nächsten Gegners des HC dem LHC Cottbus lesen. Im Blick auf die handballerische Vergangenheit und die derzeitige wirtschaftliche Lage des LHC ist diese Einstellung wohl eher zwangsläufig als selbstgewählt. Jedoch auch aus Zwangslagen kann etwas Gutes entstehen. Der LHC scheint dahingehend auf einem guten Weg. Das der LHC auf seine eigene Jugend setzten kann, verdankt er seiner sehr gute Jugendarbeit, welche in Cottbus seit Jahren Tradition hat. Trotz guter junger Spieler aus den eigenen Reihen und einer Leistungssteigerung während der Saison, war die 3. Liga jedoch eine Nummer zu groß für die Cottbuser. Mit nur 8 Punkten auf der Habenseite scheiterte man am Ende sehr deutlich am Ziel Klassenerhalt. Die Mannschaft des LHC ist die jüngste der Liga und so fehlte ihr es in vielen Situationen einfach an Erfahrung. In diesem Sinne war die Saison in der 3. Liga für die Zukunft des Teams – sollte es so zusammenbleiben – wichtig. Diese Erfahrungen helfen der Mannschaft vielleicht einen sofortigen Wiederaufstieg zu bewerkstelligen. Sollte das Niveau der Ostsee-Spree-Liga im letzten Jahr nicht massiv angestiegen sein, ist die Mannschaft wohl für den Wiederaufstieg gebucht. Im Blick auf die Leistungsträger beim LHC fällt vor allem der in Dresden wohlbekannte Ex-LHVer Nick Widera ins Auge. Er erzielte mittlerweile 139 Tore für sein Team. Daneben präsentiert sich die Mannschaft sehr ausgeglichen. Zu nennen wäre noch der Aufbauallrounder Robert Takev, welcher im Hinspiel in Dresden eine starke Leistung zeigte. Der LHC geht sicher hochmotiviert in das letzte Heimspiel und will seinem Heimpublikum noch einmal etwas bieten.

Unglaublich aber wahr, der HC steht nur noch ein Spiel vor dem Ende dieser Spielzeit. Die Dresdner wollen einen erfolgreichen Saisonabschluss und deshalb in Cottbus zwei Punkte mitnehmen. Sollte dies gelingen könnte sogar mit Platz 9 ein einstelliger Tabellenplatz winken. Voraussetzung wäre allerdings eine gleichzeitige Heimniederlage der TG Münden. Trainer Peter Pysall hat mehr oder minder alle Spieler an Bord. Für den einen oder anderen ist es das letzte Spiel im HC-Trikot (demnächst darüber mehr).

Zurück