28. Spieltag: HSG Genesungen/Felsberg - HC Elbflorenz 24:32 (11:14)

UNGLAUBLICH-HC deklassiert Gegner und SICHERT KLASSENERHALT!!!

Ja, es ist Zeit und nötig auszurasten und zwar so richtig. Liebe HC Fans werft die Taschenrechner in den Müll, es ist geschafft. Die positiv verrückten Jungs aus Elbflorenz fegen den Gegner von der Platte und alle Sorgen um den Klassenverbleib aus euren Köpfen. Wahnsinn!!! Nennt eure Kinder Jörg, Jan und Matthias oder gebt ihnen Doppelnamen. Die Mannschaft aus Dresden hat genug Heldennamen im Angebot. Geht jetzt noch ein objektiver Spielbericht? Antwort: Nein bis wir werden es versuchen! Ja, es wird episch!

Zunächst wurde den HC Fans und ihren Trommeln der Einlass verwehrt, mit der Begründung das Trommeln in der Halle nicht erlaubt wären. Wie bitte? Die Gensunger Trommeln kamen dann vom Tonband. Hätten wir das vorher gewusst, hätten wir aber eine satte CD mit Trommeln aus aller Welt zusammengestellt. Nun ja, was soll es, trommeln wir nicht weiter darauf rum!

Die Dresdner waren nach Gensungen gereist mit dem Ziel, besser aufzutreten als im Hinspiel. Die Mannschaft war sicher, sollte dies gelingen, nehmen wir die Punkte mit.

Die Gäste aus der Elbmetropole begannen aggressiv in der Abwehr und mussten innerhalb der ersten beiden Spielminuten gleich zwei gelbe Karten hinnehmen. Im Angriff hatte man nach dem ersten Treffer durch den wiedererstarkten Denny Mertig zunächst etwas Probleme. Erst zu Beginn der 7. Minute gelang der zweite Treffer zum zwischenzeitlichen 3:2 durch Dennis Knudsen. Eben dieser Knudsen spielte mit der Gensunger Abwehr in der Folge Katz und Maus und erzielte bis zur 10. Minute weitere drei Treffer. Mit seinem Treffer zum 4:5 gingen die Dresdner erneut in Führung und gaben die Führung bis zur Halbzeit nicht mehr ab. Dabei überstand man bspw. auch Unterzahlsituationen, hatte aber seinerseits auch von der 10. bis 15. Minute eine zähe Phase trotz teilweiser Überzahl zu überstehen. Den Anschlusstreffer der Hessen in der 25. Minute zum 10:11, beantworteten die Elbflorenzer mit Treffern durch Lumpe, Hubald und Rudow. Die Hausherren selbst trafen nur noch einmal in den letzten Minuten der 1. HZ und zwar durch Viehmann vom Siebenmeterpunkt. Im Blick auf die Statistik war die Trefferquote der Hausherren unterirdisch, denn die Leistung von HC-Keeper Jan Resimius überirdisch. Unglaubliche 17 (!) Paraden steuerte er in der 1. HZ zur Pausenführung bei. So ging es verdient mit 11:14 für den HC in die Kabine. Auf Seiten der Hausherren zogen vor allem Spielmacher Grambow sowie Wiegräfe und Viehmann an den Ketten. In der 2. HZ sollte der Spielmacher der Hessen dann aber über weite Strecken der Alleinunterhalter auf Seiten des Gegners sein.

Der Start in die 2. HZ gelang, denn die Dresdner setzten den ersten Treffer durch Jörg Reimann vom Kreis zum 11:15. In der Folge verlor der HC aber in der 32. Abwehrstrategen Mario Scholz. Er kassierte seine dritte Zeitstrafe. Die Hausherren legten in der gleichen Zeit drei Treffer durch Schanze, Vogel sowie Wiegräfe nach und verkürzten so in der 34. Minute auf 14:15. Doch jetzt begann die Show des Dresdner Spielmachers Matthias Rudow. Nachdem erneut Jörg Reimann zum 14:16 getroffen hatte, netzte der Dresdner Spielgestalter zwischen der 37.  und 43. Minute noch 5mal ein. Dabei waren vor allem die Treffer in eigener Unterzahl wichtig, wie der in der 37. Minute. Die Gensunger bekamen einen psychologischen Knacks und der HC nutzte das gnadenlos aus. In der 41. Minute führte man das erste Mal mit 6 Toren (16:21). Der schon gegen Pirna starke Jörg Reimann am Kreis, war in der 2. HZ neben Spielmacher Rudow der Akteur, der dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Unnachahmlich setzte sich das Kraftpaket immer wieder durch. In Vorbereitung auf das Spiel, war den Dresdnern schnell klar geworden, wie verletzlich die Abwehr der Hessen gegen ein starkes Kreisläuferspiel ist. Der HC setzte diese Erkenntnis sehr gut um. Der Rest war eine Dresdner Galavorstellung. Trotz doppelter Manndeckung gegen Knudsen und Rudow in den letzten 10 Minuten, führten die Dresdner teilweise mit 8, kurz vor Schluss sogar mit 9 Toren. Auf Seiten des HC nutze jetzt Lars Lumpe den Platz, um sich und seine Nebenleute in Szene zu setzten. Der Gastgeber war schon lange geschlagen als der Gensunger Hannes Bauer zum 24:32 Endstand traf. Die Dresdner lagen sich schon vorher auf der Bank und nachher auf dem Spielfeld in den Armen. Dazu kamen dann noch die Arme der Fans! ES IST GESCHAFFT, MIT EUCH!!!

Es geht die Legende, dass der Himmel in Dresden vor Freude weinte, als der Ligaverbleib der Dresdner sicher war. Zwei Spieltage vor dem Ende der Spielserie, sichern sich die Jungs von Peter Pysall mit einer super Leistung bei einem direkten Konkurrenten den Klassenverbleib. In der Abwehr legte man wie schon so oft den Grundstein für die Auswärtspunkte 9 und 10. Das wurde mehr als ergänzt durch 25 Paraden von Keeper Resimius. Damit ging man zum 16mal ungeschlagen vom Feld. Wer 16 von 28 Partien nicht geschlagen wird, hat es verdient in der Liga zu bleiben. Der Sieg ist auch darum so hoch einzuschätzen, weil der HC ohne den verletzten Florian Pfeiffer antrat und Topschütze Alexander Matschos angeschlagen ins Spiel ging. Jemand der wie der Schreiber seit Anfang an bei diesem Verein ist, kann abschätzen, wie unglaublich hoch die Ligaverbleib einzuschätzen ist! Der Wahnsinn was hier in den letzten Jahren gelungen ist!

Im Abstiegskampf stecken jetzt nur noch Auerbach und Gensungen. Wobei die Mannschaft aus Auerbach, gemessen an den Möglichkeiten, den gezeigten Leistungen und ihrer mannschaftlichen Ausstrahlung, sich den direkten Klassenverbleib wohl verdient hätte!

EIN BESONDERER DANK, geht an die Fans die uns in Gensungen und die ganze Saison über unterstützt haben. Ihr wart GROßARTIG!

Stillschweigen gibt es über: Die Feier im Bus, die Feier danach und die Feier nach der Feier!!!

Tore: Hubald 1, Scholz, Rudow 7/3, Reimann 8, Mertig 4, Geyer 1, Lumpe 3, Grießbach, Kaiser, Matschos 2, Kovanovic 1, Knudsen 5, Resimius und Balster (beide Tor)

 

 

Zurück