14. Spieltag: HC Aschersleben vers. HC Elbflorenz 37:31 (19:18)

Nach 40 Minuten den Faden verloren

Den Dresdnern fehlte auch in der Partie gegen Aschersleben etwas. Dabei ist nicht die Rede von Spielmacher Rudow oder Keeper Resimius. Es fehlte einfach der letzte Punch. Das der HC Aschersleben für viele Tore gut ist, hatten sie vor allem in letzter Zeit nachgewiesen. Das es gegen den HC Elbflorenz auch wieder weit über 30 wurden, war von den Dresdnern natürlich nicht so geplant. Ab der 40. Minute hatten die Sachsen jedoch den Faden verloren und fanden ihn nicht wieder.

Die 1. HZ hatte wie die gesamte Spielzeit viel Tempohandball zu bieten, alleine die Mannschaft aus Aschersleben konnte die Klaviatur des schnellen Spieles besser spielen. Bis zum 4:4 gestaltete sich das Spiel ausgeglichen, dann konnte sich der HC durch Tore von Reimann, Kaiser und Pfeiffer auf 4:7 absetzten. Beim 9:9 durch Erwin Feuchtmann war das Spiel aber wieder völlig offen. Schon zu dieser Zeit deutete sich an, was das gesamte Spiel nicht besser werden sollte. Die Dresdner bekamen die Achse Feutchmann & Feutchmann im Aufbau und Doldoan am Kreis einfach nicht in den Griff. Alle drei zusammen warfen an diesem Tag 22 Tore. Dazu kam noch der treffsichere Rechtsaußen Karsten Kommoß mit 8 Toren. Beim 16:15 durch Emil Feuchtmann in der 27. Minute hatten die Alligatoren erstmal seit der 3. Minute wieder Führung inne. Bis zur Halbzeit hielten sie diesen knappen Vorsprung und führten so mit 19:18. Das Ergebnis zeigte auch, dass die Abwehr-Torhüter-Kombination der Ascherslebener ebenso wenig im Spiel war wie die der Dresdner. Dies sollte sich zumindest was den Torhüterpart betrifft bei den Alligatoren in der 2. HZ ändern.

Die Dresdner kamen gut in die 2. HZ. Einem Ballgewinn der Dresdner folgte das 19:19 durch Florian Pfeiffer. Die Führungen der Gastgeber zum 20:19 und 21:20 konnten die Dresdner ebenfalls problemlos egalisieren. Als dann noch Frank Seifert auf Seite der Gastgeber in der 35. Minute eine direkte Rote Karte erhielt, schien die Zeit gekommen, dass Spiel aus Sicht der Dresdner in die richtigen Bahnen zu lenken. Alleine es kam ganz anders, denn der HC Aschersleben traf in Unterzahl und zog im weiteren auf 25:21 davon. In der Nachbetrachtung war damit das Spiel in der 41. Minute entschieden. Die Dresdner kamen nicht mehr ins Spiel und verloren am Ende auch in der Höhe verdient mit 37:31. Egal was die Mannschaft in den letzten 20 Minuten noch probierte, es half nicht. Dazu kam noch, dass sich der Ascherslebener Keeper Böhm steigern konnte und so dazu beitrug, dass die Dresdner nie wieder wirklich in Schlagdistanz kamen. Die Alligatoren trafen, trafen und trafen und der HC sah zu, sah zu und sah zu. Am Ende erzielten die Dresdner auswärts 31 Treffer,  ohne daraus irgendwieeinen Vorteil zu schlagen.

Der Sieg ging verdient an den HC Aschersleben. Sie wirkten frischer, ideenreicher und geistig wacher. Die Mannschaft aus Aschersleben zeigte, dass sie natürlich das Potenzial für die Liga besitzt. Wer das der Mannschaft zwischenzeitlich abgesprochen hatte, hatte wohl bei den bisherigen Spielen der Sachsen-Anhaltiner nicht genau hingesehen. Die Dresdner besitzen das Potenzial ohne Frage auch, das hat die Mannschaft schon mehrfach nachgewiesen. Nach zwei Niederlagen, wenn auch auswärts, wird es nun Zeit sich noch einmal voll auf die letzte Heimspielaufgabe gegen den Tabellenletzten LHC Cottbus zu konzentrieren. Der Punch muss her, sonst wird es schwer!

Ein besonderer Dank gilt den mitgereisten Fans, welche es sich trotz Wetterchaos nicht nehmen ließen die Mannschaft lautstark zu unterstützen! Für die Mannschaft heißt es im Heimspiel gegen Cottbus zurückzahlen!!!

Tore: Balster & Judisch (beide Tor), Möbius 4, Hubald 2, Scholz 3, Pfeiffer 4, Reimann 4/4, Mertig 1, Geyer 2, Kaiser 1, Matschos 6, Kovanovic 4

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