HC reist zu ersten Auswärtsspiel nach Dessau

Nach dem Auftaktremis gegen den Drittplatzierten der Vorsaison aus Baunatal, reist der HC nun zum ersten schweren Auswärtsspiel nach Dessau. Am Sonntag 17 Uhr wird die Partie in der Anhalt Arena angepfiffen. Der Dessau Roßlauer HV 06 (Die Beavers) erreichte im letzten Jahr Platz 4 in der Tabelle. Ausgegeben hatte man vor der letzten Spielzeit den sofortigen Wiederaufstieg in die 2. Liga. Dieses Ziel musste die Mannschaft vom weißrussischen Trainer  Georgi Sviridenko jedoch schon nach ein paar Spielen begraben. Der DRHV dieser Saison hat sein Gesicht im Gegensatz zu den Vorjahren weiter verändert. Mit Daniel Schmidt, Marco Hüls und Martin Danowski kamen bspw. drei junge Spieler vom SC Magdeburg (Youngsters). Wo die Reise der Dessauer mit der aktuellen Mannschaft hingeht, weiß man sicher auch in der Bauhausstadt nicht genau. Nach dem deutlich verfehlten Wideraufstieg scheint man in Dessau in einer längeren Findungsphase. Ein einstelliger Tabellenplatz ist als Ziel ausgegeben. Sicherlich das absolute Minimalziel beim ehemaligen Zweitligisten. Der Sprung unter die Top 5 entspricht wohl eher dem über Jahre geprägten Anspruchsdenken.

Ein Blick in die Mannschaft der Dessauer zeigt, kaum eine Mannschaft in der 3. Liga Ost wird so dominiert von zwei Spielerpersönlichkeiten wie die Biber. Die Rede ist erstens vom gebürtigen Dresdner Robert Lux. Der 2,01 m große Halblinke der sehr viel Zweitligaerfahrung hat, macht in den Partien der Dessauer sehr oft den Unterschied. So auch beim Dessauer Auftaktsieg beim HC Aschersleben (25:23). Der zweite Garant für gute Leistungen beim DRHV ist Torhüter Andreas Sprecher. Er ist außerdem ein Art Integrationsfigur für den Dessauer Handball, ist er doch schon seit 2002 im Verein. Mit ihm haben die Dessauer sicher einen der besten Keeper der 3. Liga Ost in ihren Reihen. Ein weiteres Pfund der Dessauer war in der abgelaufenen Saison die Heimstärke. Alles in allem hängen die Trauben hoch in Dessau und die Dresdner werden versuchen aus ihrer Außenseiterrolle heraus, ein unangenehmer Gegner zu sein. Vielleicht ist ja die nächste Überraschung drin.

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