Positive Zwischenbilanz und Ausblick

Platz 2, 25:3 Punkte, plus 81 Tore, im Schnitt mehr als 30 erzielte Tore pro Partie, jenes sind die nackten Zahlen nach 14 gespielten Partien für den HC Elbflorenz. Dazu steht der Verein im Halbfinale des Sachsenpokals. Insgesamt reiht sich der Verein damit in das starke Niveau der Sachsenmannschaften in der Mitteldeutschen Oberliga ein. Alle drei sächsischen Vertreter sind nach der Hinrunde unter den ersten 5 Mannschaften in der Tabelle zu finden. Jenes zeigt wiederum die Ausnahmestellung der Sachsenliga.

Im Blick auf die 1. Mannschaft ist es eine positive Bilanz mit Schönheitsfehler. Die Dresdner wissen genau, dass die bisherige einzige Niederlage gegen den LHV Hoyerswerda und das in eigener Halle, unnötig war. Auf der anderen Seite gab diese Niederlage den Dresdnern noch einmal einen Entwicklungsschub. Das Team von Holger Winselmann steht besser da als zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison und der Ausgang der aktuellen Saison ist völlig offen. Die Chance das gesetzte Ziel zu erreichen (sich nicht schlechter zu platzieren als im Vorjahr) haben die HCler weiterhin fest im Blick. Ob die Dresdner darüber hinaus mehr erreichen können hängt von vielen Faktoren ab.

Zusammen mit dem HSV Bad Blankenburg haben sich die Dresdner bisher das Prädikat Spitzenteam verdient. Das man sich darauf nicht ausruhen kann ist den Landeshauptstädtern klar. Der Drittplazierte aus Köthen fällt etwas hinter diesen Status zurück, da für ihn in den bisherigen Partien mit den Medaillenkandidaten 0 Punkte zu Buche stehen. Trotzdem bleiben die Köthener im Kampf um die Podestplätze gefährlich, zumal der sofortige Aufstieg das erklärte Ziel des Regionalligaabsteigers ist. Dazu kommen Mannschaften wie Freiberg, Hoyerswerda, Staßfurt oder Hermsdorf, welche im Blick auf die Medaillenränge eine wichtige „Nebenrolle“ spielen können. Die Dresdner selber wissen, dass nahezu kein Spiel (vor allem in fremden Hallen) in der MDO Entspannungscharakter hat. Exemplarisch ist dabei ein Blick zurück. Begegnungen gegen Mannschaften des unteren Tabellendrittels (siehe Halle, Ziegelheim oder Wolfen) waren lange Zeit schwer umkämpft. In den Partien zeigte sich aber auch, dass sich für die Dresdner das erhöhte Trainingspensum gerade in den Schlussminuten positiv bemerkbar macht. Insgesamt haben die Elbflorenzer ihr Pensum im Gegensatz zum Vorjahr noch einmal erhöht und trainierten bspw. vor den sonntäglichen Heimbegegnungen auch immer Samstags. Handballerische Höhepunkte waren bisher sicher die Siege in Köthen und Hermsdorf sowie die klare Heimerfolge gegen Staßfurt und Freiberg. Vor allem in den letzten Heimbegegnungen hat der HC Maßstäbe gesetzt, an denen er sich auch in Zukunft in eigener Halle messen lassen muss. Des Weiteren zeigte sich, dass mit der Rückkehr der verletzten Spieler, auch die Leistung der gesamten Mannschaft Schritt für Schritt anstieg.

Das die Mannschaft an handballerischer Qualität im Gegensatz zum Vorjahr zugelegt hat, ist auch ein Verdienst der vor der Saison neu zur Mannschaft gestossenen Spieler. Wenn gleich auch nicht jeder der Neuzugänge bisher handballerisch zu 100 Prozent angekommen ist. Einer der nach einer sportlichen Durststrecke das Spiel der Dresdner sehr bereichert ist bspw. Mittelmann Lars Lumpe. Er ist bisher der beste Torschütze der Mannschaft und hat speziell vom Siebenmeterpunkt eine herausragende Quote. Aber auch innerhalb der Kernmannschaft der Vorsaison gab es positive Entwicklungen. Als Beispiel wäre hier Aufbauspieler Florian Pfeiffer zu nennen, welche sicher noch nicht am Ende seiner positiven Entwicklung angekommen ist.

Der HC lässt nach dem letzten Training den Handball genau 11 Tage ruhen. Jenes haben sich die Spieler auch verdient. Danach folgt für den HC eine gewisse Wartezeit bevor man später als die übrige Liga mit einem schwerem Auswärtsspiel in Staßfurt wieder in die Liga einsteigt. Jenes ist für den HC ein Vorteil, weil die Mannschaft um Kapitän Mario Scholz ihre Form in dieser Zeit noch einmal längerfristig aufbauen kann. Mit diesem erneuten Formaufbau hatte man schon vor den Weihnachtspause begonnen. Ob sich das Gesicht der Dresdner Mannschaft bis zum Spiel in Staßfurt oder auch Bad Blankenburg noch einmal verändert, ist noch offen. Ausschließen will man derzeit in Dresden nichts. Auch die Planungen für die nächste Saison sind schon im Gange, denn der frühe Vogel fängt den Wurm.

Geplante aber noch nicht endgültig fixierte Testspiele in dieser Vorbereitungsphase, werden demnächst hier bekanntgegeben. Des Weiteren hofft der HC Elflorenz auf eine herausfordernde Pokalaufgabe, damit man im Blick auf die Liga im Rhythmus bleibt.

Auf diesem Weg bedankt sich die 1. Männermannschaft bei allen Sponsoren, Fans, Vereinsverantwortlichen, Helfern und Unterstützern für die bisher geleistet Arbeit. Wir wünschen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und hoffen, dass wir auch 2012 auf eure Unterstützung bauen können.

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