HC reist zum Sachsenderby nach Freiberg

Was hat die Spielpause gebracht für die Teilnehmer des letzten Sachsenderbys der Saison? Wer konnte seinen Rhythmus halten? Die Freiberger hatten zuletzt einen kleinen Lauf, aber auch den einen oder anderen Verletzten. Die Dresdner haben seit dem 9. Spieltag kein Spiel mehr verloren, hatten jedoch auch angeschlagene Spieler zu verzeichnen.

Die bisherige Saison der HSG Freiberg hatte durchaus seine ambivalenten Phasen. Teilweise setzte es derben Auswärtsklatschen, die so in der vorherigen Saison mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht möglich gewesen wären. Demgegenüber stehen teilweise starke Auswärts- und Heimauftritte. In eigener Halle verlor die HSG bisher nur ein Spiel, auf der anderen Seite tat man sich auch in einigen Spielen in heimischen Gefilden schwer. Dabei steht die Abwehr bei der HSG zumeist gut, alleine im Angriff hakte es im Schnitt mit 26,7 Toren zu häufig. Wenn man auf den tabellarischen Angriffswert der Bergstädter schaut, wird so auch klar warum derzeit noch kein Medaillenplatz zu Buche steht. Sicher hatte man auch in dieser Saison bei den Freibergern auf einen Medaillenplatz spekuliert. Nicht nur angesichts der Vorjahresplatzierung. In diesem Sinne wäre die Holzmedaille für die Bergstädter sicher eine kleine Enttäuschung. Es könnte aber auch noch ganz anders kommen. Die Bergstädter könnten mit einem guten Ligaendspurt die HG aus Köthen noch auf der Ziellinie abfangen und damit Platz 3 erreichen. Sachsenderby gegen den Tabellenführer, Heimspiel und die Chance auf Platz 3 werden sicher als Motivation für die HSG Freiberg herhalten.

Im Blick auf den Freiberger Kader treffen die Dresdner nicht auf einen Underdog. Die Bergstädter haben eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern aufzuweisen. Zu den Leistungsträgern gehören neben Kapiän Uwe Lange, natürlich auch Spieler wie Martin Steinfeld, Christian Neubert und zuletzt auch verstärkt der Ex-Auer Maximilian Schulz. Die quasi qualitative tschechische Abrundung des Kaders bilden Martin Kovar, Karel Vit, Jan Brabec und Spielertrainer Jiři Tancoš. Die Landeshaupstädter treffen also auf einen starken Gegner in einer sehr wahrscheinlich tollen Atmosphäre.

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