Abstiegskandidat Ziegelheim in Dresden zu Gast

Mit dem LSV Ziegelheim kommt nach Halle und Radis der nächste Abstiegskandidat zu vormittäglicher Stunde am Sonntag in die Margon-Arena. Die Thüringer stehen derzeit mit 14 Punkten auf dem ersten Abstiegsplatz. Des Weiteren könnte bis zum letzten Spieltag nicht feststehen, ob dieser Platz zum Verbleib in der Liga reicht, da der Regionalligist aus Aschersleben immer noch vom Abstieg bedroht ist. Das Schlussprogramm der Ascherslebener hat es jedenfalls in sich.

Zuletzt verlor der LSV in eigener Halle 32:35 gegen ersatzgeschwächte Freiberger. Dabei kassierten Ziegelheimer erneut viele Gegentore. Auswärts kassiert die Mannschaft im Schnitt 30 Tore. Auch dieser Wert erklärt warum bisher nur 5 von 20 Punkten in der Fremde zu Buche stehen. Im Angriff dagegen erzielen die Ziegelheimer ähnliche Werte wie die Spitzenteams und setzten wie seit Jahren vor allem auf das Duo Heinig/Moritz. Beide sind unter den besten 10 Torschützen zu finden. Die Diskrepanz zwischen Offensive und Deffensive führte letztendlich aber zur derzeitigen Platzierung. Das größte Problem der Thüringer ist allerdings der bröckelnde Heimnimbus. In eigener Halle holten die LSVer einfach zu wenig Punkte. Die Ziegelheimer stehen wie weitere abstigesbedrohte Teams fast schon mit dem Rücken zur Wand. Jede weitere Niederlage bedeutet Schritt in Richtung Abstieg. Ob dem LSV aus dieser Situation zusätzliche Kräfte erwachsen oder ob diese Situation eher lähmt wird eine spielentscheidende Fragen sein.

Der Kampf der Ziegelheimer gegen den Abstieg kann die Dresdner nicht interessieren, verfolgt man doch seine eigenen Interessen. Der Tabellenführer aus der Landeshaupstadt strebt einen erneuten Heimsieg an, um weitere 2 Punkte auf der Habenseite zu verbuchen. Die Tabellenführung soll verteidigt werden. Dabei ist das Spiel gegen den LSV kein normales Spiel, denn die Dresdner Anhänger verlangen sicher gerade in diesem Spiel von der Mannschaft um Kapitän Mario Scholz eine Topleistung. Der HC steht also in der Pflicht die Aufgabe ernst zu nehmen und von der 1. bis zur 60. Minute konsequent durchzuziehen. Genau darauf hat sich die Mannschaft in der Trainingswoche eingeschworen. Dabei hofft das Team von Holger Winselmann wieder auf zahlreiche Unterstützung von den Rängen.

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