Nächstes Sachsenderby steht ins Haus

Der nächste Gegner der Dresdner ist der LHV Hoyerswerda. Es heißt also: Sachsenderby! Der LHV ist irgendwie die HSG Freiberg der Vorsaison, nämlich das sogenannte Überraschungsteam. Überraschend aber eben nur für Leute, die die Mannschaft um Trainer Matthias Allonge nicht kennen. Natürlich müssen sich viele Teams im Mittelfeld der Oberliga fragen: Wie kann das sein, dass ein Aufsteiger vor uns steht? Antwort 1: Die LHVer gehören beim konstanten Abrufen ihrer Leistung zur Oberligaspitze. Antwort 2: Die Sachsenliga ist die stärkste der drei 5. Ligen, aus denen die Aufsteiger kommen.

In eigener Halle sind die LHVer ein schwerer Gegner. Geknackt wurden die Zusestädter bisher vom HSV Bad Blankenburg, der HSG Freiberg und in Teilen von der HG Köthen. Das bedeutet bisher kein Heimsieg gegen eines der Top-4-Teams. Daneben gab es mehrere enge Heimspiele, die die Mannschaft von Trainer Matthias Allonge vor allem durch einen starken Endspurt ins Ziel brachte. Der LHV ist also heimstark ohne die absolute Heimdominanz auszustrahlen. Auch beim LHV sind die Erwartungen nach dem Hinspiel gewachsen. Jenes wird noch potenziert durch die bisher gute Saison, den wahrscheinlich imensen Zuschauerandrang und den Tabellenplatz der Dresdner. Im Gegensatz zum Hinspiel also ein „Druckduell“ einigermaßen auf Augenhöhe.

Im Spiel verlässt sich der LHV weitestgehend auf seine Abwehr um Conny Böhme und den Ex-Dresdner Andreas Schütz. Diese ist mit Ligaspitze. Zuletzt reichte es so sogar in Freiberg zu einem mehr als verdienten Unentschieden. Im Angriff sieht es jedoch etwas anders aus, denn hier sind die Zusestädter eher Durchschnitt (wenn man die Tabelle zur Rate zieht). Demzufolge hatte das Team oft Probleme, wenn Mannschaften mit vergleichbaren Abwehrfähigkeiten am Spiel beteiligt waren. Insgesamt treffen die Dresdner also auf einen heimstarken sowie gut organisierten Gegner, welcher sich mit seinen Fans im Rücken einer großen Unterstützung sicher sein kann. Ein Zuschauerrekord für diese Saison scheint möglich.

Von Dresdner Seite gib es nicht viel zu sagen, außer wir freuen uns auf ein stimmungsvolles Sachsenderby und hoffen dabei auf zahlreiche Auswärtsunterstützung.

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