TuS Radis zu Gast in Dresden

Die Oberligasaison biegt langsam aber sicher auf die Zielgerade ein und es geht allerortens in der Tabelle um etwas. Das trifft auch für den nächsten Gegner des HC zu, den TuS Radis. Zuletzt verlor der TuS drei Spiele in Serie. Die Radiser stehen somit mit 15:23 Punkten auf Platz 9. Das letzte Heimspiel in eigener Halle wurde deutlich gegen die HSG Freiberg verloren. Die Heimstärke der letzten Saison scheint etwas verflogen.

Auswärts haben sich die Mannen von Trainer Wolfhard Mensch bisher allerdings ganz gut geschlagen. Aus dieser Tatsache wird die Mannschaft sicher ihre Motivation ziehen. Die Radiser bevorzugen eine schnelle Spielweise und verfügen über viele handballerisch gut ausgebildete Spieler. An das Hinspiel werden sich der TuS-Spieler jedoch eher ungern erinnern, wurde man doch in der 2. HZ von den Dresdnern teilweise überrannt. Die Radiser sehen sich in Dresden sicher als Außenseiter, aber eben ein Außenseiter für den es in den verbeliebenden 7 Spielen um etwas geht. Ob der TuS es schafft angesichts des Abstiegskampfes locker aufzuspielen, bleibt abzuwarten. Mit laustarker Unterstützung kann der TuS sicher auch bei diesem Spiel rechnen, gelten doch die Fans des TuS als die quantitativ reisefreudigsten der Liga.

Bei den Dresdnern geht es natürlich auch um etwas und das seit Saisonbeginn in jedem Spiel. Druck sind die Spieler von Holger Winselmann in diesem Sinne gewohnt. Die Dresdner konnten in der Vorwoche ihre Tabellenführung souverän verteidigen. Um dies weiterhin zu tun, kann man sich keinen besseren Gegner als den TuS Radis vorstellen. Warum? Der Gegner muss absolut ernstgenommen werden. Das garantiert, dass die Mannen um Kapitän Mario Scholz die hoch Konzentration halten. Dabei ist die Personalsituation wieder besser. Spieler wie Rudow, Geyer und Scholz kehren in den Kader zurück. Auch Torhüter Jan Resimius kann am Sonntag auflaufen. Im Blick auf ihren Kader, wollen die Dresdner ihre Ausgeglichenheit gegenüber der TuS voll zum tragen bringen. Die Spieler hoffen dabei auf eine ähnlich tolle Unterstützung von den Rängen, wie bei ersten 11 Uhr Spiel gegen Oebisfelde.

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