HC bittet zur sonntäglichen Morgenstunde in die Margon Arena

11 Uhr am Sonntag sizt der ein oder andere in der Kirche oder vielleicht beim Brunch. Die Dresdner dagegen spielen in ihrem „Handballtempel“ Margon Arena und servieren vormittägliche Handballkost in einem Nachholespiel. Die ungewöhnliche Zeit ist der komplizierten Hallenproblematik in Dresden geschuldet. Zwei weitere 11 Uhr Spiele wird der HC in dieser Saison noch bestreiten.

In dieser Liga schenkt einem Niemand etwas, egal ob 11 oder 20 Uhr gespielt wird. Gleiches gilt mit Sicherheit auch für den nächsten Gegner des HC Elbflorenz, den SV Oebisfelde 1895. Die Spieler um Spielmacher Thiele belegen derzeit den 6 Rang und liegen mit 19:16 Punkten in Schlagdistanz auf Platz 4. Was am Ende der Saison wahrscheinlich den Titel „Best of the Rest „ nach sich ziehen würde. Damit steht Oebisfelde in direkter Konkurrenz zur HSG Freiberg und zum LHV Hoyerswerda. In fremden Hallen holte der SV bisher 6 Punkte, wobei einzig der Erfolg bei der HSG Freiberg sportlich ins Gewicht fällt. Zuletzt waren die Schützlinge von Trainer Thomas Meinel gut drauf und gewannen einige Partien in Serie, unterbrochen von einer Heimniederlage gegen Köthen. Die Leistungsträger beim SV sind seit Jahren mit Kalupke, Thiele und Herrmann im Wesentlichen die gleichen, daran haben auch einige Neuzugänge vor der Saison wenig geändert. Einzig der aus Bernburg gekommene Pawel Poplawski ist als Neuzugang wirklich eingeschlagen. Insgesamt trifft der HC also auf einen Gegner mit einem homogenen Mannschaftsgefüge, der an einem guten Tag in Lage ist auch gegen Spitzenteams überdurchschnittliche Leistungen zu zeigen.

Die Dresdner streben auch in diesem Heimspiel ganz klar einen Heimerfolg an. Die Mannschaft konnte die Woche über wieder in normalen Bahnen trainieren. Die Beteiligung war bis auf wenige verletzungsbedingte Ausnahmen sehr gut. Die endgültige Zusammensetzung der Mannschaft bleibt dennoch offen. Auf den Gegner hat sich der HC intensiv beschäftigt und auch das Spiel gegen Halle im Blick auf kommende Aufgaben per Video noch einmal ausgewertet. So sind sich die Winselmänner auch sicher, dass sie im Gegensatz zum Spiel gegen Halle eine Schippe drauflegen können. Die Mannschaft brennt auf den nächsten Heimerfolg. Dabei sieht die Mannschaft kein Problem in der Anwurfzeit, hat sie doch schon mehrmals vor Sonntagsspielen trainiert. In diesem Sinne hoffen die Winselmänner auf zahlreiche Unterstützung von den Rängen.

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