HC locker und leicht im Halbfinale des Sachsenpokals

Die Dresdner mussten im Spiel gegen die SG aus Cunewalde auf Mathias Hubald und den erkrankten Jan Resimius verzichten. Den die Woche über erkrankten Vladan Kovanovic wollten die Dresdner nur sehr limitiert einsetzten. Gleiches galt für den angeschlagenen Roman Judisch. Der Rest der Mannschaft war mehr oder minder fit und bereit ins Halbfinale des Moltenpokals einzuziehen.

Nach der 1. HZ war das Spiel am Sonntag in der Margon Arena schon entschieden. Die sehr schöne HC Weihnachtsfeier vom Vortag schien die Mannschaft von Trainer Holger Winselmann zu beflügeln. Die Dresdner führten vor gut 150 Zuschauern gegen den ambitionierten Verbandsligisten aus Cunewalde zur Halbzeit standesgemäß mit 20:6. Die Hausherren hatten gezeigt, dass sie das Spiel wie schon in der Vorwoche gegen Erfurt ernst nahmen und das der zwei Ligen tiefer beheimatet Verein aus der Oberlausitz ohne jegliche Chance war. Ausdruck dafür war folgender Fakt: bis zur 22. Minute hatten die Cunewalder erst 4 Tore erzielt, davon lediglich zwei Treffer aus dem Feld. In der 1. HZ konnte vor allem der Halblinks beginnende Florian Pfeiffer Akzente setzen. Gleiches gilt für die schnellen Außen Sebastian Geyer und Martin Kaiser. Auch die Abwehr unter Regie von Mario Scholz und Maik Wagner im Tor wussten zu gefallen. Auf Seiten der Oberlausitzer konnte in der 1. HZ lediglich Torhüter Marcel Bergner einen Leistungsnachweis erbringen.

In der 2. HZ durften bei den Dresdnern auch die Spieler ran, die zuletzt weniger Spielanteile hatten. Während die HCler im Angriff nahezu weiterhin das Niveau der 1. HZ halten konnten, wurde die Abwehr in der 2. HZ gut 20 Minuten eher vernachlässigt. Jenes nutze die SG vor allem in Person von Roman Havel und Robert Utsch zur Ergebniskosmetik. Am klaren Gesamtergebnis änderte sich allerdings nichts. Die SG tat etwas für das Selbstvertrauen in der 2. HZ und die Dresdner nur das nötigste. So endete das Spiel völlig verdient und nie gefährdet mit 38:21 für die Hausherren.

Fazit: Der HC seine letzte Aufgabe im Jahr 2011 ohne Probleme erledigt. Dabei spielte man eine Halbzeit sehr gut. Alles ging ohne Verletzungen ab. Mit dem Erreichen des Sachsenpokalhalbfinales haben die Dresdner ihr Minimalziel im Pokal erreicht. Die Dresdner haben jetzt schon den Wettbewerb mit ihrer Teilnahme bereichert.

Für das Halbfinale wünschen sich die Dresdner natürlich ein Heimspiel. Im Topf sind noch der haushohe Favorit und Regionalligist aus Pirna, das mehr oder minder Überraschungsteam aus Plauen-Oberlosa (Verbandsliga) und der wiedererstarkte Sachsenligist aus Zwickau. Insgesamt also 3 attraktive Lose. Die Auslosung findet am 7./8. Januar statt.

Tore: Möbius 5, Schaarschmidt 2, Scholz 2, Pfeiffer 6, Mertig 2, Geyer 4, Lumpe 6/4, Kaiser 4, Müller 1, Hühn 6, Grießbach, Wagner und Judisch (Tor)

Zurück