Turnierbericht zum Sparkassen-Cup 2017

Klare Weiterentwicklung beim Sparkassen-Cup

Eine klare Weiterentwicklung vollzog der HC Elbflorenz beim Sparkassen-Cup in Eisenach. Christian Pöhler sagte zusammenfassend zum Turnier: „Der Sinn des Trainingslagers ist voll aufgegangen. Wir haben an den Vormittagen in Apolda sehr viel Taktik trainiert, teilweise zweieinhalb Stunden. Die Jungs haben da auch richtig Gas gegeben und die taktischen Maßnahmen phasenweise schon sehr gut umgesetzt. Beim diesem Turnier hatte ich fast schon den Eindruck wir sind weiter als gedacht. Ganz im Gegenteil zum Sachsen-Cup. Aber so herum ist es mir natürlich lieber. Wir haben uns einiges an Sicherheit geholt und vielleicht auch schon ein wenig gezeigt, dass wir ein ganz unangenehmer Aufsteiger sein können.“

Während der Sieg gegen das russische Erstligateam aus Chelyabinsk im Rückblick ein Pflichtsieg (26:37) war, konnten die Dresdner am Tag darauf gegen den langjährigen Bundesligisten ThSV Eisenach überzeugen. Dabei fand das Spiel sogar in der Heimstätte des ThSV, nämlich der Werner-Aßmann-Halle statt. Während im ersten Spiel gegen den russischen Vertreter vor allem die Außenpositionen und Patrik Hruscak zu überzeugen wussten, war es im zweiten Spiel gegen die mit Heimvorteil ausgestatteten Eisenacher vor allem die starke Aufbaureihe mit Daniel Zele, Adrian Kammlodt, Arseniy Buschmann und Gabriel De Santis die Wesentliche Teile zum Erfolg beitrugen. Dabei sahen die über 500 Zuschauer am Donnerstagabend mit 78 Treffern (34:34) und 24 Strafminuten eine rasant geführte Partie, in der die Dresdner sogar 2 rote Karten wegsteckten.

Durch den Sieg gegen Lokomotiv Chelyabinsk und das Remis gegen de ThSV Eisenach, kam es am Freitag im ersten Spiel der Gruppe C gegen den etablierten Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen zu einem richtigen Finale um den Gruppensieg. Dabei starteten die Dresdner wie schon am Vortag gegen Eisenach als Außenseiter in die Partie. Von Beginn an entwickelte sich ein enge Begegnung, in der die Westfalen zur Halbzeit noch knapp mit 15:13 geführt hatten. Der entscheidender Mann in der 2. Halbzeit Halbzeit war Torhüter Mario Huhnstock, der mit 12 Paraden übertagte. Auch Henrik Halfmann hatte in der 1. Halbzeit seinen Können unter Beweis gestellt. Getragen von der Leistung von Mario Huhnstock kamen die Dresdner auch zu vielen einfachen Toren und führten so in der 55. Minute mit 25:29. Die Dresdner wirkten in den entscheidenden Phasen auch einfach frischer. Hamms Bemühungen in den Schlussminuten blieben letztendlich erfolglos, denn die Westfalen verkürzten lediglich noch auf 28:29. Bei den Sachsen erhielten in den 3 Tagen alle Spieler ihre Einsatzchancen.

Die Dresdner wurden auch für sich selbst etwas überraschend ungeschlagen Gruppensieger. Das Halbfinale in Melsungen gegen den Bundesligisten MT Melsungen kann der HC so leider nicht wahrnehmen, da am Samstag die Füchse Berlin in der BallsportARENA Dresden zu Gast sind. Den Veranstaltern sei auf diesem Weg für ihre tolle Organisation gedankt. Es hat Spaß gemacht vor dem Eisenacher Fachpublikum. Die Mannschaft aus Hamm nimmt als Zweitplatzierter das Halbfinale gegen die MT Melsungen wahr. 

ww

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