27. Spieltag: TSV Burgdorf II vs. HC Elbflorenz 20:30 (9:14)

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Im Stile eines Tabellenführers – HC Elbflorenz siegt auch in Burgdorf

Die schlechteste Phase beim HC Elbflorenz – wenn auch ohne Dresdner Zutun – fand vor dem Spiel statt, denn die Burgdorfer ließen die Dresdner zum Song: „Die immer lacht“ einlaufen. Wohlweißlich das schlechteste Stück Musik des letzten Jahrzehnts. Am Ende sollte diese geschickte Art der "mental-musikalischen Kriegsführung“ nichts bringen. Aber wenn man es so will, die Mannschaft, die immer lacht, war am Ende wieder der HCE.

Auch in Burgdorf machten die Dresdner relativ schnell klar, warum sie die Reise gemacht hatten. Sebastian Greß traf zum 0:1 und nach einer Doppelparade von Henrik Ruud Tovas führte eine Boese-Konter zum 0:2. Tovas brachte die gegnerischen Schützen mit seinen 15 Paraden teilweise zur Verzweiflung. Er, ein treffsicherer René Boese vom Siebenmeterpunkt und ein vom Gegner nie in den Griff bekommener Henning Quade am Kreis, waren an diesem Tag dann auch die Akteure beim HCE, welche aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung etwas herausragten. Die Burgdorfer Bundesligareserve konnte zumindest bis zur 15. Minute noch ganz gut mithalten. Erfolgreich waren die Gastgeber zu Beginn vor allem von Linksaußen. Bis zum 6:7 waren die Niedersachsen also noch voll in der Partie. In der folgenden Phase stellten die Dresdner die Weichen aber schon in Richtung Vorentscheidung. Dem HC Elbflorenz gelangen bis zur 22. Minute 5 Treffer in Folge (6:12). Dabei nutzen sie eine Überzahlsituation besser als zuletzt, Henrik Ruud Tovas parierte teilweise akrobatisch und der TSV fand kein Mittel gegen Henning Quade am Kreis. Auf der anderen Seite muss man allerdings auch TSV-Kreisläufer Johannes Marx eine starke Partie bescheinigen. Beim 7:12 durch einen Strafwurf konnte der TSV nach 10 torlosen Minuten mal wieder treffen. Auch wenn in der letzten Phase der 2. Halbzeit die Säge im HCE-Angriff etwas klemmte, ging man mit einer sicheren 9:14 Führung in die Kabine.

Nach der Pause trafen zuerst die Hausherren in Überzahl zum 10:14. Der HC Elbflorenz, welcher wie die Gastgeber in Unterzahl häufig mit dem 6. Feldspieler agierte, stellte relativ schnell den alten Abstand wieder her (10:15). Ab der 33. Minute bauten die Dresdner ihren Vorsprung Stück für Stück aus. Den Gastgebern gelang in der Anfangsviertelstunde der 2. Halbzeit nicht mehr allzu viel und das obwohl der während der 1. Halbzeit ins Tor gewechselte Jonas Wilde eine ansprechende Leistung bot. So stand es in der 44. Minute 12:21 und alle Messen für dieses Spiel waren endgültig gelesen. Der Rest ist schnell erzählt:

Beide Mannschaften konnten in der restlichen Spielzeit im Wesentlichen im Gleichschritt treffen und der HCE gewann am Ende verdient mit 20:30. Erwähnenswert vielleicht noch der Treffer zum 16:25 für die Dresdner bei angezeigtem Zeitspiel. Patrik Hruscak hatte mit einem Schlagwurf, den man umgangssprachlich gerne als „Strahl“ bezeichnen kann, diesen Treffer erzielt.

Fazit: Egal ob auf oder neben der Platte, die Dresdner gaben den Ton an. Die knapp 30 mitgereisten Fans des HC Elbflorenz hatten die Halle fest im Griff. Das gleiche Bild gaben die gesamten 60 Spielminuten ab. Ein Sieg mit 10 Toren in Burgdorf ist dabei auch keine Selbstverständlichkeit, wenn man auf die Heimergebnisse der Niedersachsen schaut. Ein erneut starker Henrik Ruud Tovas sowie eine über weite Teile des Spiels gute Abwehr waren die Basis für den Sieg. Auch im Angriff wussten die Dresdner über weite Strecken zu gefallen.

Ein besonderer Dank gilt noch einmal den „Glorreichen 30“ für die tolle Unterstützung!

Tore: Tovas/Meinl (Tor), Hruscak 2, Jurgeleit 2, Boese 9/6, Buschmann 3, Desler, Göde, De Santis, Kretschmer 4, Hoffmann 3, Greß 1, Kammlodt, Quade 6

 

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