[3.MM] HC Elbflorenz III vs. SSV Lommatzsch 31:30

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Die Durchsage für das Derby am letzten Wochenende (HC Zwoote gegen TSV Radeburg) zeigte Wirkung und die Halle füllte sich so rasant wie die globale Erderwärmung.

Die Zeichen für das Spiel standen jedoch unter keinem guten Stern. Demonstrationen jeglicher Art schafften es, das Anreisezeitfenster auf 60 Min zu erhöhen. So kam es, dass einige Spieler ihre Erwärmung schon mit Sporttasche auf dem Rücken hinter sich hatten noch ehe sie das Aufwärmnicki überstreiften. Des Weiteren fehlten arbeitsbedingt oder wie auch immer 4 Stammkräfte die es zu kompensieren galt. Das Trainergespann Matschos/Jurgeleit musste selbst auf gegnerische Platte das allseits geliebte Sportgerät durch die Lüfte transportieren, so dass sie uns nicht zur Verfügung standen.

So nun sind die Rahmenbedingungen bekannt also ran ans Werk.

Eine gut organisierte Erwärmung legte den Grundstein für ein spannendes Spiel. Ein Akteur* signalisierte schön während der Erwarmung, das sich seine Wade bemerkbar machte. (* der Name ist der Redaktion bekannt, möchte jedoch nicht erwähnt werden. Wer dennoch raten möchte: ein anderes Wort für „kleines pelziges Nagetier und fliesendem Gewässer“)

Fischi und Sebbus haben nicht nur den gleichen Vornamen, nein, sie vertraten sowohl das gleiche Amt des Trainers als auch die gleiche Philosophie des Handballs an diesem Tage. Wenn wir gewinnen wollen dann nur übern Kampf. Und Sie sollten Recht behalten.

Das Spiel lief bis zu Halbzeit hin und her und die Gäste waren immer  3 -4 Tore in Führung.

Dann kam die Halbzeit: Das Trainergespann hielt, auch ohne Taktikbrett, eine gutdurchdachte Halbzeitansprache. Durch begabter Wortwahl und motivierenden Nuancen schafften sie, mit sehr viel Fingerspitzengefühl, ihre taktischen Anweisungen der Mannschaft  zu Implementieren und somit auf die kommenden 30 Min fit zu machen.

Tja, nun ist ja fast alles gesagt. Es viel in der 40 Min der Ausgleich und somit baute sich der Spannungsbogen bis zum zerbersten auf. Dazu aber gleich folgend mehr. Denn mit Lukas Bär, der in der Abwehr eine ordentliche Sache ablieferte, zeigten auch die anderen Spieler durchweg eine sehr gute  Mannschaftsleistung. Man kann sagen die Abwehr hatte die eine oder andere Tatze am gegnerischen Mann.

So nun zum besagten Bogen der Spannung.

Die letzten Minuten des Spiels waren nicht an Dramatik zu überbieten. Lommatzsch nahm in der 59 Minute eine Auszeit, beim Stande von 30:30.Sie spielten Ihren Angriff lange aus und endeten dies mit einem Schuss ab. Dieser wölbte nicht, wie erhofft, von uns das Tornetz, sondern diente dem gut aufgelegten Roman als sichern Fang und leitete so den Gegenstoß ein. 5sec waren noch auf der Uhr als der Ball nach einem kurzen Gewühl vom Gegner ins aus bugsiert wurde. Die Referees aus Meissen hielten die Zeit an. Das Spiel war vorbei….dachten alle. Doch sie signalisierten, dass noch 3 Sec. zu spielen wäre. Eine leichte Hoffnung, dass aus einem Punkt doch noch zwei werden könnten stieg auf ca.2 %. Der bis zur 50 Min nicht vorhandene Belli kam irgendwie an den Gegenstand der Begierde, nahm allen Mut zusammen den Ball mit max. Beschleunigung ins gegnerische Tor zu manövrieren. Und………… es gelang irgendwie. Für einige Beiwohner dieser Situation kamen die 3 Sec. wie eine Ewigkeit vor.

Alles Weitere verlief wie in einem Film. Entstandene Verletzungen wurden sich Möglicherweise beim ausgiebigen Jubeln zugezogen.

Fazit: Ein Spiel geht über 60 Minuten und wenn man hinten weniger reinbekommt als man selbst schießt, so gewinnt man.

Es spielten für die Kreiselbande: Im Tor: R. Judisch, R. Hartmann:/ L. Belau (5) , L. Bär(1) C. Brunzel, C. Reupke (2), C. Léost(6), M. Fröck(3), P. Mäusebach(1), E. Erler(13)

E.E mit Hai-Five

 

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