[3.MM] Einmal Ortrand und zurück!

(c) HC Elbflorenz

Nach mehreren Wochen Athletik, Grundlagenausdauer, Schnelligkeitstraining und "koordinativer Weiterbildung" plante das Trainerteam Matschos/Jurgeleit ein Trainingslager am vorletzten Augustwochenende, welches es in sich haben sollte.

Nach der zunächst überwiegend ballorientierten freitäglichen Halleneinheit traf sich die dritte Vertretung des HC Elbflorenz am Samstagmorgen 9:30 Uhr zur 2. Trainingseinheit des Wochenendes. Mit dem Turnier am Nachmittag in den Köpfen, blickten die Spieler einer eher lockeren Einheit entgegen und gingen es mit einer Warmlaufrunde um den Sportpark des Ostrageheges entsprechend ruhig an. Aus der lockeren Einheit wurde leider nichts. Wie sich herausstellte wollten beide Trainer jeden einzelnen Spieler der Mannschaft an diesem Wochenende an seine persönlichen Grenzen bringen. Eins vorweg: Es gelang ihnen mit Bravour! ;-) Nach einer spannenden Partie Basketball gewann, wie zu erwarten war, alt gegen jung und während des packenden Spiels baute Trainer Jurgeleit unweit des Basketballfeldes einen Kraftkreis auf, der seinen Namen verdient hat!

Ausnahmslos jede Muskelgruppe aller Probanden wurde in 3 harten Runden bis auf's Äußerste auf die Probe gestellt, frei nach dem Motto unseres an diesem Tage beruflich verhinderten Vollzeitathleten Clemens Kindler "Wir wollen Maschinen werden, keine Ersatzteile!"

Nach kollektivem freien Fall mit interessanten Wortbeiträgen und einer Runde "Wie macht der Schmetterling?" von Torhüter Maik Engelmann gab es ein gemeinsames wohltuendes Mittagessen, bevor sich die Mannschaft auf den Weg nach Brandenburg machte.

In Ortrand angekommen wurde die Dritte bereits von ihren speziell für das Turnier akquirierten Verstärkungen Michael Hartmann und Jens-Uwe Horst in Empfang genommen. Nach kurzer Eingewöhnungsphase an die kleberlose Halle und ihre Umgebung eröffnete der Gastgeber des SV Eintracht Ortrand das Turnier. Teilnehmende Mannschaften waren der Gastgeber SV Eintracht Ortrand (Landesliga Süd, HV Brandenburg), HSV Senftenberg (Verbandsliga Süd HV Brandenburg) und HC Elbflorenz III (Bezirksliga Mitte, HV Sachsen). Das Turnier wurde im Modus Jeder-gegen-Jeden ausgetragen und unsere Dritte begann gleich das 1. Spiel gegen den HSV Senftenberg. Die Spielzeit betrug 2x20 Minuten.

Nach kurzer Eingewöhnungsphase mit dem immer noch harzfreien Spielgerät und der eigenen offensiv orientierten 5:1-Abwehr entwickelte sich eine durchweg spannende Partie gegen die Niederlausitzer. Vor allem ein gut aufgelegter Clément Léost im Aufbau brachte viel Bewegung in die 5:1-Abwehr des Gegners und verschaffte nicht nur sich selbst sondern auch seinen Nebenspielern die Räume, die sie für ein erfolgreiches Angriffsspiel benötigten. Senftenberg behielt bis zur 30. Minute konstant mit einer 1- bis 2-Tore-Führung die Oberhand ehe die Elbestädter das Spiel begannen zu drehen. In dieser Phase waren es vor allem Hartmann und Steglich die im Aufbau gut miteinander harmonierten. In den letzten 5 Minuten jedoch ließen die Elbflorentiner zu viele gute Chancen liegen und wurden von leichten Senftenberger Toren bestraft. Endstand war verdient 16:15 für den HSV Senftenberg, welcher vor seinem 2. Spiel ein Spiel Pause hatte.

Anders ging es der Matschos-Sieben. Nach einer kurzen 15-minütigen Pause zum Durchatmen musste die Dritte zum 2. Spiel des Tages gegen den SV Eintracht Ortrand antreten. Körperlich sehr präsent und robust aufgestellt übernahmen die Ortrander schnell die Führung. Nach ca. 10 Minuten anfänglicher Unsicherheit stabilisierte sich die Abwehr des HC jedoch und man kam das ein ums andere Mal zu sehr ansehnlichen Konterchancen. Vor allem Lehmann, Hartmann und Horst stachen bei den Tempogegenstößen besonders hervor. Lehmann nach dem Spiel "Es ist nicht entscheidend, wie schnell du bist, sondern wann du los läufst." Auch Fröck, Reupke und Schöne konnten sich im Verlauf der Partie auf der Torschützenliste eintragen, welche am Ende recht deutlich 22:15 für die dritte Mannschaft des HC Elbflorenz endete. Das 3. Spiel gewannen die Senftenberger gegen sichtlich erschöpfte Ortrander und somit konnten die Niederlausitzer auch den durchaus attraktiven Pokal ("mit Deckel!") an die Schwarze Elster entführen.

Bei der Dritten konnte man an diesem Tag sehr erfreulich feststellen, dass die Laufwege bereits gut sitzen, die Abwehr im Verbund mit den Torhütern einen guten Schritt nach vorn gemacht hat und Trainergespann Matschos/Jurgeleit natürlich noch viel Luft nach oben sieht.

Der Tag fand seinen Ausklang in der Dresdner Neustadt, wo auch die an diesem Samstag zur zweiten Mannschaft zum Turnier in Ludwigsfelde ausgeliehen Hinze und Kaczke und Neuzugang Erler zum Rest des Teams stießen. Zum Motto "Hawaii" gab es das ein oder andere Getränk - immer die Uhrzeit im Blick, denn Sonntag 10:00 Uhr musste man wieder im Sportpark Ostragehege zur letzten Einheit des Wochenendes antreten.

Eben jene Einheit begann auch mit einer lockeren Runde um den Sportpark. An diesem Sonntag jedoch wussten alle anwesenden Spieler bereits, was ihnen noch blühen könnte. Nach einer sehr anspruchsvollen Partie Fußballtennis, welche übrigens auch Team alt gewann, stellte das Trainerteam die Mannschaft vor die Wahl: 2 große Runden um den Sportpark auf Zeit oder eine Runde Kraftkreis des Todes. Nach 100 Liegestütze, 100 Sit-ups und 100 Kniebeugen entließ das Trainerteam die Spieler in den "freien Nachmittag".

Danke an die Organisation des Wochenendes und an alle Beteiligten, die diesen Spaß möglich gemacht haben!

Und denkt immer daran: Der erste und der letzte Buchstabe eines Wortes bilden den sogenannten "Wortrand"!

ms 25.08.2015

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