[4.MM] SG Zabeltitz/Großenhain vs. HC Elbflorenz IV 35:32 (18:16)

Bierte beendet Hinrunde mit einem neuen Saisonrekord – 32 Buden !!!

… und das war es auch schon mit den guten Nachrichten. Normalerweise sollte 32 Tore ja in der ersten Kreisliga zum Sieg reichen. Aber Pustekuchen…

Verletzungsbedingt geschwächt – Horschtl Finger put, Pitscher Finger put, Joe Handgelenk put, Rene Auto put – reiste die Bierte zum letzten Hinrundenspiel zur SG Zabeltitz/Großenhain. Genug Selbstbewusstsein vom Farbenspiel des letzten Wochenendes im Gepäck war das Ziel klar: Beim bisherigen Tabellenletzten die Hinrunde ausgeglichen gestalten und den vierten Sieg einfahren. Aber Vorsicht war geboten, hatte man doch schon einmal beim Tabellenletzten eine Packung kassiert.

Auf der Platte bot sich dann das inzwischen schon gewohnte Bild. Die HC Haudegen mit einem tagesaktuellem Altersschnitt von 44,8 Jahren Jahren sahen sich einem jungen Team mit einem Schnitt von 24,3 Jahren gegenüber. So war der Matchplan klar: Vorn konzentriert die Angriffe ausspielen, sicher abschließen und zügig – so schnell die alten Knochen tragen – zurück, um ein Überrennen der jungen Flitzer zu verhindern.

Anpfiff !!!  - und fast schon Tradition, legt die Bierte mal wieder einen klassischen Fehlstart hin. Dem beweglichen Angriff der Gastgeber hatte man in der Abwehr kein adäquates Mittel entgegenzusetzen. Im Angriff fehlten die Bewegung und der Druck auf die gegnerische Abwehr, so dass die teilweise unvorbereiteten Würfe gut pariert werden konnten. Dazu wollte sich das diesmal wachsfreie Spielgerät auch nicht so recht kontrollieren lassen Ein 2:8 Rückstand war die Folge.

So war die Bank gezwungen schon nach knapp zehn Minuten, eine Auszeit zu nehmen, um eine paar taktische Veränderungen vorzunehmen und zu höherer Konzentration zu mahnen. Nach langer verletzungspause streifte sich Mannschaftsmuddi Nick dann selbst den Pulli ab, um die Regie im Aufbau zu übernehmen. Und schon war mehr Struktur im Angriffsspiel. Nick selbst agierte, als wäre er nie weg gewesen und von Verletzung war jedenfalls auf der Platte nichts zu sehen. Obwohl es hinten noch ordentlich durcheinander ging und die Gastgeber sich immer wieder Lücke um Lücke erspielten, stabilisierte sich die Bierte und konnte  Ende der Halbzeit wieder aufschließen. So ging es mit einem etwas optimistischer aussehenden 16:18 es zum Pausentee.

Hier griff diesmal Mannschaftsmuddi Nick als zusätzliche Motivation für Halbzeit zwei dann sogar in die Psychokiste: Alle durften noch mal das diesmal üppig vorrätige und altarmäßig aufgebaute Mannschaftsgetränk besichtigen. Half aber alles nix.

Am Ende verlief die zweite Halbzeit ähnlich der ersten. Trotz guter Vorsätze erwischten  die Oldies des HC wieder den schlechteren Start und luden sich bei einem Zwischenstand  von 17:22 eine 5 Torehypothek auf. Zwar gelang es im Verlauf dann wieder besser, den Gegner unter Druck zu setzen und den Abstand auf zwei bis drei Tore zu verkürzen. Mehr war aber an diesem Tag nicht drin. Da es inzwischen einigen Würfen, die letzte Woche noch farbenfroh im Netz zappelten, an Präzision fehlte und der Gegner immer wieder gewaltige Lücken in der HC-Abwehr freispielen konnte, blieb es trotz guten Kampfes bis zum Ende dabei und man trennte sich mit 32:35.

Vielen Dank an die mitgereiste Fankolonie für die Unterstützung. Wir wünschen allen eine schöne Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest sowie einen guten Start ins neue Jahr und hoffen auf ein gesundes Wiedersehen 2016 !!!

Großenhain besuchten:

André, Deini (7), Alex (2), Uwe, Thomas, Lehmi (3), Flash (3), Nick (7), Marvin (9/1),

im Tor: Rainer, Doni

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