[4.MM] SG Dresdner Bank vs. HC Elbflorenz IV 36:19 (17:9)

Saisonauftakt der BIERten - den Umständen entsprechend

Um es gleich vorwegzunehmen, leider konnte die BIERte nicht nahtlos an die Leistungen der letzten Saison anknüpfen, weder auf der Platte, noch beim Leeren des Bierkastens nach dem Spiel. Dazu waren einfach zu wenige Aufstiegshelden anwesend. Schon in der Woche davor hatte sich angekündigt, dass wir den Saisonauftakt nur mit kleiner Besetzung bestreiten konnten, aber dass es am Ende tatsächlich der "worst case", also eine Not-SIEBEN werden sollte, damit hatten wir bis 20 Minuten nach Anpfiff nicht gerechnet.

Die Taktik konnte demnach nur sein, die Kräfte für volle 60 Minuten einzuteilen und es dem Gegner trotz uneingespielter Formation so schwer wie möglich zu machen. In den ersten 20 Minuten gelang das bis zum Zwischenstand von 9:9 mit teils sehenswerten Kombinationen auch überraschend gut, aber spätestens jetzt hätte ein Durchwechseln für neue Ideen und frische Luft sorgen müssen. Aber nur die grüne Karte verschaffte uns eine einminütige Verschnaufpause. Die restlichen 10 Spielminuten im notwendigen Erholungsmodus nutzte der im Schnitt 15 Jahre jüngere Gegner aus und zog auf 17:9 davon. Auch in der zweiten Halbzeit konnten wir dann spielerisch kein Paroli mehr bieten, obwohl zwischendurch geniale Momente und individuelle Klasse noch mehrmals aufblitzten. Alle kämpften bis zum Umfallen und ignorierten Krämpfe und Bierdurst. Trotzdem sah sich unser Rainer im Tor immer häufiger alleine den anstürmenden Dresden-Bänkern gegenüber, aber er entschärfte den einen oder anderen 100% Konter. In dieser Phase zeigte sich der Gegner erbarmungslos und gönnte uns nicht mal ein Auszeitpäuschen von 60 Sekunden. So blieb uns nur die Genugtuung des letzten Tores zum Endstand von 36:17.

Nach 60 langen Minuten war das Fazit trotz der klaren Niederlage positiv, alle hatten ihren Spaß und das ganze Spiel war gute Stimmung in der Mannschaft. Einige haben ganz neue Talente und Qualitäten an sich entdeckt, wie unser Kreisläufer Falko, der seine Zukunft jetzt auf der rechten Halbposition sieht ;-) oder CaRe, der als Rechtsaußen diesmal auf der Mitte die Strippen ziehen und im 1:1 den Gegner schwindlig spielen durfte.

Was das Ergebnis bei den nächsten Spielen angeht, kann es also nur besser werden, was die Stimmung angeht, soll es so bleiben.

Aufopferungsvoll kämpften: Tor: Rainer Engelmann Auf der Platte: Falko Berger (1), Carsten Reupke (4), Uwe Jahn (1), Gordon Helemann (2), Marvin Steglich (9/3), Stefan Wiltzhaus (2)

Verletzungsbedingt zum Zuschauen verdammt: Jens-Uwe Horst und Steffen Niekler

sn 15.09.2015

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