[BIERte] HC Elbflorenz BIERte vs SpVgg Dresden Löbtau 1893 19:17

Saisonauftakt nach Maß

Zum Saisonstart der BIERten gab es mal wieder die üblichen Hindernisse zu meistern:

  1. Heimspiel auf der Pohlandstraße und damit keine Klebemittelchen erlaubt,
  2. keine Schiedsrichter angereist,
  3. eine dünne Spielerdecke, aber immerhin 2 Auswechsler,
  4. eine suboptimale Vorbereitung (ich glaube, das letzte gemeinsame Training war ein Kegelabend Mitte Juni),
  5. mit der Mannschaft von Löbtau ein ambitionierter, junger, schneller Gegner, der im Schnitt fast 15 Jahre jünger ist, als wir.

Zum Glück konnte das Schiedsrichterproblem mit unserem eigenen ‚Nachwuchs‘, Schiedsrichterneuling Micha Deinhard, gelöst werden, der schnell mal eben eingeflogen kam und so zu seinem ersten echten Schirieinsatz seines Lebens kam. Auch wenn wir ihn unter Adrenalin stehend manchmal etwas hart kritisiert haben, hat er seine Aufgabe souverän und vor allem unparteiisch gelöst.

Dem schnellen Gegner (und den tropischen Hallentemperaturen) wollten wir mit einer ruhigen, dem Alter angemessenen Spielweise den Zahn ziehen und wenigsten beim Rücklaufen Höchstgeschwindigkeiten erzielen. Diese Vorgaben setzten wir fast perfekt um und eine gute Deckungsarbeit und ein unüberwindbarer Tormann auf unserer Seite (ich glaube, je weniger der Pitsch trainiert, desto besser hält er) führten zu einem unerwarteten und überraschenden Halbzeitstand vom 8:5. Speziell unser Horschtl tankte sich im ganzen Spiel immer wieder erfolgreich durch die Deckung und konnte sich so zum besten Torschützen werfen.

Die Frischluftzufuhr in der Pause wurde genutzt, um auch in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit dem Gegner Paroli bieten zu können. Aber dann machten sich einige Verschleißerscheinungen bemerkbar und Löbtau konnte ausgleichen und mit 15:16 in Führung gehen. Jetzt schien die Sache gegen uns zu laufen aber irgendwie bekamen wir die zweite Luft, wir hatten ja schließlich am Sieg geschnuppert, und Pitsch vernagelte das Tor. Der Gegner scheiterte auch bei klarsten Konterchancen an ihm und wir bekamen den einen oder anderen Ball ins Tor gemurmelt. Die Freude über das Siegtor zum 19:17 mit dem einzigen Konter unserseits durch René war entsprechend groß und mit dem Kasten Bier konnten die Flüssigkeitsverluste der BIERten auf leckere Weise wieder aufgefüllt werden.

Im Tor: Sven unüberwindbar Pitschmann

Auf dem Feld schwitzten: André Otto (3), Michael Lehmann (3), René Oemig (1), Jens-Uwe Horst (7), Joachim Heft (2), Gordon Helemann (1), Stefan Wiltzhaus, Steffen Niekler (2)

sn

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