8. Spieltag: HC Elbflorenz 2006 wAJ vs. SG Motor Cunewalde 20:16 (9:7)

Kein Spieltag wie jeder andere

Am Samstag, den 26.01.2013, kamen wir zum Spiel gegen die SG Motor Cunewalde gegen 14 Uhr in der Energieverbund Arena zusammen.

Das Team des HCE wollte sich keine Nervosität anmerken lassen, doch war allen Spielerinnen eine gewisse Anspannung anzumerken. Das letzte Spiel gegen die SG Motor Cunewalde ging verloren und war allen noch in den Köpfen. Wir wollten es besser machen als im letzten Spiel, wussten nur nicht genau, wie wir das am besten anstellen sollten. Unser Team war durch Krankheit und Verletzung stark geschwächt, Auftrieb gab uns, als wir sahen, dass es Cunewalde auch nicht besser erging. Beide Teams traten mit lediglich 8 Spielerinnen an. Wie schon einige Mal in dieser Saison steckt der Teufel im Detail. Diesmal schlug er wieder in Form der nichterscheinenden Schiedsrichter zu, so dass auch noch die Trainerposition auf der Bank keine Besetzung fand. Hier noch einmal der Dank an Herrn Regett, der bereit war, mit mir, dem Trainer der HCE Mädels, das Spiel zu leiten.

Das Spiel begann pünktlich und sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften versuchten zunächst, ihren Rhythmus zu finden, so dass es nach ca. 10 Minuten erst 3:2 stand. Beiden Teams gelang noch nicht alles im Angriff und auch nicht in der Abwehr, jedoch ließ das Engagement beider Teams auf ein spannendes Spiel hoffen. Das Zusammenspiel der HCE Mädels klappte immer besser und auch in der Deckung stand man gut zusammen. Man agierte als Team und erarbeitete sich immer mehr Chancen, und auch wenn einige Möglichkeiten ungenutzt blieben, konnte man kurz vor der Halbzeit mit einem 9:7 sehr zufrieden sein.

Dann jedoch kam der Punkt, der dazu führte, dass dieser Tag so schnell nicht vergessen wird. Lydia Hütter, die starke Nummer 7 der SG Motor Cunewalde, setzte zum letzten Sprungwurf vor der Halbzeit an, kam wieder auf und verletzte sich dabei leider sehr schwer. So schwer, dass wir den Rettungsdienst rufen und Lydia ärztlich versorgen lassen mussten. Alle waren von dieser Situation sehr mitgenommen und hofften, dass sie sich nicht allzu schwer verletzt hat. Die Halbzeit wurde auf mehr als 30 Minuten ausgedehnt, bis die verletzte Spielerin ärztlich versorgt und ins Krankenhaus gebracht werden konnte. Auch auf diesem Wege noch einmal alles Gute und gute Besserung vom Team des HC Elbflorenz an Lydia.

Die zweite Halbzeit begann mäßig, wahrscheinlich durch die lange Unterbrechung, aber die HCE Mädels schlossen nahtlos an die Leistung der ersten Halbzeit an. Mitte der zweiten Halbzeit stand es 16:12 und man merkte, dass die HCE Tiger seit einigen Spielen mal wieder an einen Sieg glaubten und auch dafür kämpfen wollten. Trotz der dünn besetzten Bank gaben die Mädels alles, ebenso wie unser Gegner, bei dem zum Spielende hin immer mehr die Kräfte nachließen. Einige hatten schmerzende Knöchel oder Krämpfe in den Waden, jedoch wollte jede alles für Ihr Team geben.

Heute wurden die HCE Tiger jedoch für Ihre Mühe belohnt. Zum Schlusspfiff stand es 20:16 für den HC Elbflorenz und dies bedeutete einen Sieg nach einer langen Durststrecke. Trotz der wenigen Spielerinnen zeigten die HCE Spielerinnen endlich wieder, was man mit der richtigen Einstellung und dem nötigen Kampfgeist erreichen kann, auch wenn man in der vermeintlichen Außenseiterposition ist. Wenn wir in den kommenden Spielen eben solch eine Leistung abrufen können, dürfen sich die Zuschauer noch auf einige spannende Spiele freuen.

Den Fans, die unsere Tiger heute mal wieder super angefeuert haben, noch einmal vielen Dank für die tolle Unterstützung!

Es spielten: Rebecca (Tor), Luise 2, Franka 2/2, Madlen 2, Carolin 3, Wiebke 3, Tina 6, Laura

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